Veröffentlicht in 1. Timotheus

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens

1. Timotheus 6,11-21 (12)

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.“

Jesus hatte nichts, wo er sein Haupt legen konnte (Lk 9,58). Als Kinder Gottes sollen wir seinem Bespiel folgen und in Bezug auf die materiellen Dinge Gott vertrauen. Wir sollen nicht nur vor der Geldgier fliehen, sondern aktiv der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld und der Sanftmut nachjagen, wie es unser Herr Jesus tat. Wir sollen den guten Kampf des Glaubens kämpfen. Die Menschen in der Welt kämpfen auch täglich einen Kampf, einen Kampf um Macht, Ehre und Liebe. Aber wir Christen sollen den guten Kampf des Glaubens kämpfen, indem wir an die Verheißung Gottes glauben. Der gute Kampf, ist ein Kampf um das ewige Leben zu ergreifen, wozu wir berufen sind. Mit dem ewigen Leben im Herzen, können wir auch vor vielen Zeugen ein gutes Glaubensbekenntnis ablegen. Wenn wir wie Paulus das ewige Leben festhalten, indem wir an die Verheißung Gottes glauben, können wir in jeder Lage Gott als König der Könige loben und von Gott als geistliche Leiter gebraucht werden.

Gebet: Herr, hilf mir, das ewige Leben, welches allein das wahre Leben ist, zu ergreifen.

Ein Wort: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens

Veröffentlicht in 1. Timotheus

Geldgier ist eine Wurzel alles Übels

1. Timotheus 6,1-10 (10)

„Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.“

Gott ist der Eigentümer unseres Lebens. Auch alles Geld gehört Gott. Wenn ein Leiter oder eine Gemeinde die richtige Anschauung gegenüber den materiellen Dingen verliert und nach Geld und besseren Bedingungen strebt, statt nach dem Reich Gottes, kann sie von Gott nicht mehr gebraucht werden. Die Geldgier ist eine Wurzel alles Übels. Wir haben nichts in die Welt gebracht und werden auch nichts mit hinausbringen. Wenn wir in der Schöpfungsordnung leben und dafür leben, Gott durch unser Leben anzubeten und zu verherrlichen, können wir über die materielle Welt herrschen und glücklich leben. Wahres Glück kommt aus der Liebesbeziehung mit Gott und durch die Erfüllung unserer Mission und nicht aus besseren sozialen Verhältnissen und mehr Geld, d.h. besseren Bedingungen. Deshalb ermahnt Paulus auch die gläubigen Sklaven, nicht nach anderen sozialen Verhältnissen zu streben, sondern noch fleißiger für die Ehre Gottes zu arbeiten.

Gebet: Herr, hilf mir nicht nach besseren Bedingungen zu streben, sondern allein danach, dich zu verherrlichen.

Ein Wort: Geldgier ist eine Wurzel alles Übels