Veröffentlicht in 1. Timotheus

Eine hohe Aufgabe begehren

1. Timotheus 3,1 (1)

„Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt erstrebt, begehrt er eine hohe Aufgabe.“

In Kapitel 3 unterweist Paulus die Leiter der Gemeinde. Die Bischöfe sind die Ältesten oder Hirten der Gemeinde, die Diakone sind die frommen Diener. In Vers 1 spricht Paulus vom Begehren des Bischofsamtes, dies bedeutet, dass jemand, der ein Leiter in der Gemeinde sein möchte, eine Glaubensentscheidung dafür treffen muss. Die Bibel sagt, dass alle Christen per Definition Priester Gottes sind (1. Petrus 2,9). Christen sind Menschen in Christus und Jünger Jesu, die das Licht der Welt sein sollen. Wie Jesus die ganze Nacht hindurch im Garten Gethsemane betete, muss auch ein Christ eine Glaubensentscheidung treffen, wenn er im Werk Gottes als ein Leiter oder Hirte fungieren möchte. In der Welt gibt es viele hohe Ämter, aber das Amt eines Hirten ist das höchste Amt. Das Amt eines Bibellehrers, ist das höchste Amt, weil das Wort Gottes die Menschen von ihrer Sünde errettet und zu Gott zurückführt. Viele Menschen unserer Zeit begehren, ein bequemes Leben zu führen, aber das Leben eines Hirten und Leiters ist ein wirklich seliges Leben.

Gebet: Herr, hilf mir, dein hohes Amt zu begehren.

Ein Wort: Begehre ein hohes Amt

Veröffentlicht in 1. Timotheus

Gottes Wille ist die Weltmission

1. Timotheus 2,3-15 (4)

„welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Jesus öffnete durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung den Weg zu Gott. Dadurch wurde er der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Jesus starb am Kreuz, damit allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gottes Wille ist es, alle Menschen auf der Welt mit der frohen Botschaft zu erreichen. Er will, dass kein Mensch verloren geht. Paulus wusste, dass Gott ihn deshalb als Prediger und Apostel der Heiden eingesetzt hatte. Eine Gemeinde sollte diesen Willen Gottes reflektieren, sowohl die Männer als auch die Frauen. Ein Mann, der für seine eigene Ehre lebt, erhebt seine Hände in Zorn oder Zweifel. Aber ein Mann, der Gottes Willen im Herzen trägt, soll seine Hände zum Gebet erheben. In der Welt gibt es genug samaritische Frauen, die durch ihr Aussehen und ihre Worte Männer verführen. Eine Frau, die Gottes Willen kennt, wird durch gute Werke wahrhaft schön sein und demütig, um von den anderen zu lernen. Eine Gemeinde mit solchen Männern und Frauen wird immer wachsen und der Weltmission dienen können.

Gebet: Herr, öffne weiter die Türen für die Weltmission.

Ein Wort: Gottes Wille ist die Weltmission