Veröffentlicht in Nehemia

Ich warf allen Hausrat hinaus

Nehemia 13,1-31 (8)

„Und es verdross mich sehr, und ich warf allen Hausrat des Tobija hinaus vor die Kammer.“

Nach 12 Jahren kehrte Nehemia wieder nach Persien zurück. Einige Jahre später kam er noch einmal nach Jerusalem. Wieder hatten sich einige Missstände eingeschlichen. Das machte Nehemia sehr zornig. Er wusste, dass kleine Kompromisse mit der Sünde fatale Folgen für die Zukunft Israels haben würden. Darum betete er zu Gott und tadelte ihren Ungehorsam. Folgende Maßnahmen leitete er ein: 1) Er schickte alle Fremden aus der Stadt. Dabei warf er Tobija aus dem Tempel; 2) Er beorderte die Leviten wieder in ihren Tempeldienst; 3) Er stellte die Sabbatordnung wieder her und trieb die Händler aus der Stadt; 4) Er verbot Ehen mit ungläubigen Partnern. Dabei erinnerte er das Volk an die Sünde Salomos, der fremde Frauen heiratete und dadurch den Untergang der Einheit Israels einleitete. Das Buch Nehemia unterstreicht die Wichtigkeit der Bewahrung des Volkes durch den Mauerbau. Doch es betont noch mehr die geistliche Notwendigkeit, Gottes Wort zu gehorchen. Die Sünde darf keinen Raum in unserem Herzen haben. Aller sündhafte Hausrat muss hinausgeworfen werden. Wir müssen geistlich wachsam bleiben. Nur so wird unser Leben uneinnehmbar für den Feind sein.

Gebet: Herr, danke für die Vergebung meiner Sünden durch Jesu reinigendes Blut. Ich will mich bemühen, allen unreinen Hausrat aus meinem Leben hinauszuwerfen.

Ein Wort: Ich warf allen Hausrat hinaus

Veröffentlicht in Nehemia

Die Einweihung der Mauer

Nehemia 11,1-12,47 (12,27)

„Und bei der Einweihung der Mauer Jerusalems holte man die Leviten aus allen ihren Orten nach Jerusalem, um Einweihung zu halten mit Freuden, mit Danken und Singen, mit Zimbeln, Psaltern und Harfen.“

In den Kap. 11,1-12,26 finden wir ein Verzeichnis der Einwohner Jerusalems und der Umgebung. Diese Aufzählung zeigt die hohe Wertschätzung aller Mitarbeiter. Es waren Gründungsmitglieder einer einzigartigen Epoche in der jüdischen Geschichte. Jeder Einzelne war es wert, namentlich genannt zu werden. Nun stand die Einweihung der Mauer Jerusalems an. Es war die Zeit der Sänger und Musikanten. Sie waren damals sehr angesehen und wohnten in eigenen Gehöften (12,29). Sie stimmten bei den Gebetszeiten den Lobgesang an (11,17) und waren sehr gut organisiert (11,23). Nehemia stellte nun zwei große Dankchöre auf (12,31). Er ließ sie rechts bzw. links herum über die Mauer gehen. Man hörte die Freude Jerusalems schon von ferne (12,43). Gott wirkte mächtig durch ihren Gesang. Die Dankchöre mit den vielen Musikanten sind ein beeindruckendes Zeugnis dafür, wie wichtig die Musik beim Gottesdienst ist. Musik und Gesang sind Ausdruck unserer Freude und Dankbarkeit. Lasst uns heute Instrumente und Liederbücher aus den Regalen holen. Es gilt sich, zu freuen, mit Danken und Singen, mit Zimbeln, Psaltern und Harfen. Gott hat Wunderbares getan in unserem Leben durch seinen Sohn Jesus Christus!

Gebet: Herr, du hast uns Freude gemacht und die geistliche Ordnung durch die starke Mauer in unserem Herzen wieder aufgerichtet. Dich loben wir heute.

Ein Wort: Halte Einweihung mit Danken und Singen