Veröffentlicht in Kolosser

Gedenkt meiner Fesseln!

Kolosser 4,7-18 (18)

„Mein Gruß mit meiner, des Paulus Hand. Gedenkt meiner Fesseln! Die Gnade sei mit euch!“

Schließlich grüßt und segnet Paulus die Gemeinde. Er erwähnt seine Mitarbeiter: Tychikus wird als der liebe Bruder, treue Diener und Mitknecht in dem Herrn vorgestellt, der ihnen diesen Brief überbrachte. Onesimus, der treue liebe Bruder aus Kolossä, begleitete ihn. Es grüßte sie Aristarch, der Mitgefangene des Paulus. Markus, der Vetter des Barnabas, war einst auf der Missionsreise untreu gewesen, wurde aber verändert und war nun ein unverzichtbarer Mann Gottes für das Evageliumswerk Jesu. Jesus mit dem Beinamen Justus war ebenfalls bei Paulus. Epaphras, auch aus Kolossä, war ein Knecht Jesu Christi, der allezeit im Gebet um sie rang. Es grüßte sie auch Lukas, der Arzt, der Geliebte. Er muss als Arzt auf seine Karriere verzichtet und sich um Paulus und die Gemeinde Jesu kümmert haben. Auch Demas war noch bei Paulus. Diese Männer haben mit Paulus für die Weltmission gekämpft. Sie sind Helden des Glaubens, die mit ihm das Reich Gottes aufrichteten. Paulus grüßt die Geschwister in Laodizea, die Nympha und die Gemeinde, die sich bei ihr zuhause traf. Dieser Brief sollte in Laodizea und der Brief an diese Gemeinde (Brief an die Epheser?) bei ihnen gelesen werden. Archippus wird ermahnt, seine Aufgabe in dem Herrn zu erfüllen. Schließlich bittet Paulus um ihre Fürbitte, dass sie seiner Fesseln gedenken, und segnet sie mit der Gnade Gottes.

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, wie Paulus dem Herrn Jesus selbst in Fesseln zu dienen.

Ein Wort: Jesus bis zum Ende, selbst in Fesseln dienen!

Veröffentlicht in Kolosser

Bedenkt, dass auch ihr einen Herrn habt

Kolosser 4,1-6 (1)

„Ihr Herren, was recht und billig ist, das gewährt den Sklaven und bedenkt, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.“

Die Verse 1-6 bilden eine Texteinheit und sprechen die freien Herren an. Sie sollen den Sklaven bzw. den Arbeitnehmern gewähren, was recht und billig ist, denn sie sollen bedenken, dass auch sie einen Herrn im Himmel haben, und gottesfürchtig sein. Sie sind ihrem Herrn Jesus Verantwortung schuldig. Beharrlich im Gebet zu bleiben, ist entscheidend für das innere Wachstum und soll ein beständiger Bestandteil im Leben der Gläubigen sein. Im Gebet sollen sie mit Danksagung wachen. Es ist wichtig, geistlich wachsam zu bleiben, und nicht geistlich träge zu werden. Die Dankbarkeit und Danksagung drückt die richtige Einstellung der Gläubigen gegenüber Gott aus. Schließlich bat Paulus um ihre Fürbitte. Er betete darum, dass ihnen eine Tür für das Wort aufgetan würde, damit sie das Geheimnis Christi verkündigen könnten, wofür er ein Gefangener geworden war. Weiter betete er, dass er seine Predigt klar und deutlich verkündigen und so dieses Geheimnis offenbar machen konnte. Gegenüber denen draußen, in der Öffentlichkeit, sollen sie sich weise verhalten und die Zeit auskaufen, indem sie Christus zur Zeit und zur Unzeit verkündigen. Ihre Rede soll immer wohlklingend und mit Salz gewürzt sein, d.h. überzeugend, damit sie wissen, wie sie jedem antworten sollen, der sie nach der Hoffnung fragt, die sie haben.

Gebet: Lieber Vater, danke, dass wir einen Herrn im Himmel haben. Hilf uns, dies immer zu bedenken!

Ein Wort: Lebe vor deinem Herrn im Himmel.