Veröffentlicht in Matthäus

Jesus ist auferstanden!

Matthäus 28,1-20 (6)

„Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat.“

Frohe Ostern! Am Sonntag kamen Maria von Magdala und die andere Maria zum Grab Jesu. Da geschah ein großes Erdbeben und der Engel des Herrn kam vom Himmel herab und wälzte den Stein weg. Die Wachen fielen vor Furcht in Ohnmacht. Der Engel sagte zu den Frauen: „Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ Da verwandelte sich ihre Trauer in große Freude. Sie eilten, um den Jüngern die gute Nachricht zu bringen. Unterwegs begegnete ihnen der auferstandene Herr Jesus persönlich und beauftragten sie, alles den Jüngern zu sagen. Die Hohepriester versuchten mit Bestechung, die Wahrheit der Auferstehung zu unterdrücken, und verbreiteten die Lüge vom Grabraub. Die Nachricht von der Auferstehung konnten sie jedoch nicht auslöschen. Der auferstandene Jesus erschien den Jüngern in Galiläa. Jesus verkündete ihnen, dass ihm alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. Dann gab er seinen Jüngern den Auftrag, alle Völker zu Jüngern zu machen, sie zu lehren und zu taufen. Wer ist Jesu Jünger? V.20 gibt die Antwort: „und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Gebet: Herr Jesus, du bist von den Toten auferstanden. Hilf uns, diese gute Nachricht weiterzugeben und alle Völker zu Jüngern zu machen (Lk 6,13).

Ein Wort: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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Der Tod Jesu

Matthäus 27,45-66 (46)

„Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Die Kreuzigung Jesu hatte gegen neun Uhr morgens begonnen. Zwischen zwölf und fünfzehn Uhr kam eine Sonnenfinsternis über das ganze Land. In diesen Stunden war Jesus, der die Sünde der ganzen Welt trug (Joh 1,29), von Gott verlassen. Er schrie laut: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Die schlimmste Qual war für ihn die Trennung von seinem Vater. Warum musste Jesus dies alles erleiden? Weil er unsere Schuld auf sich nahm, die uns von Gott trennt. Wenn wir auf Jesus am Kreuz schauen, können wir die Größe unserer Schuld und die Größe seiner Liebe erkennen. Als Jesus starb, zerriss der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste vom übrigen Tempel trennte. Gott hat die Trennung zwischen sich und den Menschen aufgehoben. Die Erde erbebte, die Felsen zerrissen und viele Heilige standen von den Toten auf. Als der römische Hauptmann sah, wie Jesus starb, bekannte er: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.“ Viele Jüngerinnen folgten Jesus über seinen Tod hinaus. Josef von Arimathäa wurde mutig und bat Pilatus um den Leib Jesu, um ihn ordentlich zu bestatten. Die religiösen Leiter baten die Römer um Hilfe, das Grab zu bewachen.

Gebet: Herr Jesus, danke, dass du mich so sehr liebst und durch deinen Tod mit Gott versöhnt hast. Nun bekenne ich dich mutig als Gottes Sohn.

Ein Wort: Jesus, du bist wahrhaftig Gottes Sohn.