Veröffentlicht in Matthäus

Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen

Matthäus 20,17-34 (28)

„so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.“

Jesus erzählte seinen Jüngern wieder über seine bevorstehenden Leiden, seinen Tod und seine Auferstehung. Das ist der Grund, warum er in die Welt kam. Die Mutter von Jakobus und Johannes bat Jesus darum, dass er ihren beiden Söhnen den höchsten Platz im Reich Gottes geben möge. Jakobus und Johannes und die anderen Jünger verstanden nicht wirklich die wahre Größe. Jesus lehrte sie darum, was es bedeutet, wahrhaft groß zu sein. Derjenige, der den anderen dient, ist wahrhaft groß. Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem. Es folgte ihm eine große Menschenmenge. Zwei blinde Bettler, die am Wegesrand saßen, hörten, dass Jesus vorüberging. Sie schrien mit all ihrer Kraft: „Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser!“ Jesus fragte sie, was sie von ihm wollten. Da antworteten sie und sagten: „Herr, dass unsere Augen aufgetan werden.“ Jesu Herz jammerte für sie und er heilte ihre blinden Augen. Jesus heilt unsere geistlichen Augen, damit wir wirklich Jesu Herrlichkeit sehen und ihm folgen können.

Gebet: Herr, hilf mir, Jesu liebendes, dienendes Herz und Leben zu lernen, sodass ich wahrhaft groß sein kann. Öffne mir die geistlichen Augen.

Ein Wort: Jesu Herrlichkeit im Dienen

Veröffentlicht in Matthäus

Von den Arbeitern im Weinberg

Matthäus 20,1-16 (16)

„So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.“

Früh am Morgen ging der Herr des Weinbergs zum Marktplatz, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. Er versprach, dass er ihnen einen Silbergroschen als Tagelohn geben wollte. Später ging er noch einmal zum Marktplatz und fand dort viele arbeitslose Männer. Darum stellte er noch mehr von ihnen in seinem Weinberg ein. Mittags fand er noch einige, dann um 15 Uhr und schließlich um 17 Uhr noch einige. Am Abend sagte er seinem Verwalter, dass er jedem Arbeiter seinen Tagelohn geben sollte, indem er mit denen beginnen sollte, die am späten Nachmittag eingestellt worden waren. Diejenigen, die den ganzen Tag gearbeitet hatten, murrten, als sie genauso wie die anderen einen Silbergroschen als Lohn empfingen. Sie waren neidisch, weil sie sich mit den anderen verglichen. Sie sagten, dass ihr Herr unfair sei. Aber Gottes Leute dürfen nicht solche Vergleiche machen. Neidische Leute verleugnen Gottes Souveränität; Neid kommt aus einem selbstgerechten Herzen. Wir sind alle Sünder, die durch Gottes Gnade errettet worden sind. Allein aus seiner Gnade dürfen wir im Weinberg Gottes mitarbeiten.

Gebet: Herr, danke für deine große Gnade. Hilf mir, fleißig und mit einem demütigen Herzen in deinem Weinberg zu arbeiten.

Ein Wort: Geh hin, arbeite fleißig in Gottes Weinberg