Veröffentlicht in Lukas

Glaube nur!

Lukas 8,49-56 (50)

„Als aber Jesus das hörte, antwortete er ihm: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund!“

Jesus war durch die blutflüssige Frau lange aufgehalten worden. Da kam jemand von den Leuten des Jairus mit der schlechtesten Nachricht: Seine Tochter war gestorben. Die beiden schlimmsten Worte der deutschen Sprache sind “zu spät”. Jetzt schien es tatsächlich keinen Sinn mehr zu machen, Jesus zu bemühen. Doch Jesus forderte Jairus heraus: Fürchte dich nicht, glaube nur, so wird sie gesund! Der Teufel benutzt die Macht des Todes, um uns furchtsam zu machen. Doch Jairus sollte seine Furcht ablegen und “nur” glauben. Glauben bedeutet, Jesu Macht für größer zu halten als die Macht des Todes. Es bedeutet, Gottes unbegrenzte Möglichkeiten anzuerkennen. Es bedeutet auch, durch den Glauben zu handeln. Als Jairus sich für Glauben anstatt für Furcht entschied, konnte er Jesus zu sich nach Hause bringen, obwohl es scheinbar zu spät war. Für Jesus war der Tod des Kindes nicht erschreckender als ein erholsames Nickerchen. Er nahm sie bei der Hand und rief: Kind, steh auf! Tatsächlich wurde das tote Kind lebendig und konnte hören, aufstehen und sogar etwas essen. Wenn wir in eine verzweifelte Situation geraten, dann haben auch wir die Wahl zwischen Furcht und Glauben. Wenn wir unsere Furcht überwinden und durch den Glauben handeln, dann können wir Gottes überwältigende Macht und seine unbegrenzten Möglichkeiten kennen lernen.

Gebet: Herr, ich möchte heute meine Furcht überwinden und „nur“ glauben.

Ein Wort: Glaube nur!

Veröffentlicht in Lukas

Dein Glaube hat dir geholfen

Lukas 8,40-48 (48)

„Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!“

Als Jesus zurück nach Kapernaum kam, wurde er vom Volk begeistert empfangen. Der Synagogenvorsteher Jairus befand sich in einer verzweifelten Situation: seine zwölfjährige Tochter war todkrank und lag in den letzten Zügen. Daher legte er seine Würde in den Staub und fiel Jesus zu Füßen und bat ihn um Hilfe. Jesus war gerne bereit, in sein Haus zu kommen. Aber unterwegs wurde er von einem weiteren verzweifelten Menschen aufgehalten. Es war eine Frau, die seit zwölf Jahren Blutfluss hatte. Die Krankheit war nicht schmerzhaft oder tödlich, aber hinderte sie, ein normales Leben zu führen. Eigentlich durfte sie andere Menschen nicht berühren. Doch sie glaubte, dass, wenn sie den Saum von Jesu Gewand berührte, nicht Jesus unrein, sondern sie selbst geheilt würde. Tatsächlich stoppte ihr Blutfluss sofort. Sie wollte sich heimlich wieder davonschleichen. Doch Jesus forderte sie heraus, ihre Tat öffentlich zu bekennen. Er wollte sie nicht nur von ihrer Krankheit, sondern auch von ihrer Gewohnheit der Verheimlichung heilen. Es fiel der Frau schwer, vor allen Leuten ihre Tat zu bekennen, aber als sie es tat, segnete Jesus ihren Glauben und schenkte ihr seinen Frieden. Jesus möchte auch uns helfen, von unseren heimlichen inneren Krankheiten frei zu werden.

Gebet: Herr, ich komme zu Dir mit meiner heimlichen inneren Krankheit und Sünde. Heile mich und mache mich frei, auch vor den Menschen alles zu bekennen.

Ein Wort: Glauben heilt, Bekennen schenkt Frieden