Veröffentlicht in Lukas

Siehe, ich verkündige euch große Freude

Lukas 2,1-14 (10.11)

„Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

Kaiser Augustus herrschte scheinbar mit unbegrenzter Macht. Als er eine Volkszählung anordnete, musste sich sein ganzes Reich ohne Ausnahme in Bewegung setzen. Doch Gott gebrauchte gerade diese Lage, um seine Verheißung über den Geburtsort des Messias in Erfüllung gehen zu lassen. In Bethlehem gab es keinen Raum in einer Herberge. Deshalb musste der Erretter der Welt in eine Krippe gelegt werden. Gott wurde nicht nur Mensch, er erniedrigte sich bis auf das Niveau einer Krippe, damit er der Freund und Heiland aller Menschen sein könnte. Die meisten Menschen bemerkten Jesu Geburt nicht, aber Engel verkündigten sie einigen Hirten, die nachts ihre Herde hüteten. Diese einfachen Menschen beeilten sich, das Kind in der Krippe zu suchen und anzubeten. Jesu Geburt ist eine große Freude, nicht nur für einige, sondern für alle Menschen, weil Jesus unsere zerstörte Beziehung zu Gott heilt. Jesu Geburt bringt Gott Ehre und den Menschen Frieden, indem sie mit Gott versöhnt werden.

Gebet: Herr, danke für die große Freude durch die Geburt meines Erretters. Lass mich das Kind in der Krippe lieben und ihm nachfolgen.

Ein Wort: Uns ist heute der Heiland geboren

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Eine Macht des Heils

Lukas 1,57-80 (68.69)

„Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk und hat uns aufgerichtet ein Horn des Heils im Hause seines Dieners David –“

Als Zacharias’ und Elisabeths Sohn geboren wurde, freuten sich alle. Die Tradition verlangte, das Neugeborene nach seinem Vater zu nennen. Doch Elisabeth und Zacharias blieben gegenüber dem Drängen der Familie standhaft und nannten ihren Sohn Johannes. Sie wollten ihn Gottes Mission zur Verfügung stellen. In diesem Moment wurde das Schweigetraining von Zacharias beendet. Als Erstes kam aus seinem Mund ein wunderschöner Lobgesang, in dem es aber nicht zuerst um seinen Sohn, sondern um den verheißenen Messias ging. Gott selbst hatte sich erniedrigt, in Menschengestalt sein Volk zu besuchen und es zu erlösen. Er errichtete eine Macht des Heils, die stärker ist als alle Macht der Sünde und des Todes, der wahren Feinde der Menschen. Gott ermöglicht uns, ihm ohne Furcht ein Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit zu dienen. Jesus ist das aufgehende Licht aus der Höhe, das denen erscheint, die in Finsternis und Schatten des Todes sitzen.

Gebet: Herr, danke für die Macht des Heils Jesus Christus. Lass mich dir ohne Furcht ein Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit dienen.

Ein Wort: Jesus, die Macht des Heils