Veröffentlicht in 2. Korinther

Die Geldsammlung für die Gemeinde

2. Korinther 8,1-9 (9)

„Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.“

Paulus sammelt Geldspenden für die notleidenden Christen in der Urgemeinde Jerusalems. Die Gemeinde zu Korinth hatte sich schon vorgenommen, daran mitzuwirken, aber ihre Spendensammlung zog sich immer wieder hin. Darum ergreift Paulus erneut diese Gelegenheit und ermahnt die Korinther zur aktiven Beteiligung an der Spende. Um ihr gutes Vorhaben auch zügig in die Tat umzusetzen, ermutigte er sie wie folgt. Zuerst nennt er das Vorbild der Gemeinden Mazedoniens. Denn diese Gläubigen haben bereits, so viel wie sie vermochten, gespendet, und noch mehr. Ein gutes Beispiel anderer Menschen ist sicherlich ein Ansporn zur eigenen Beteiligung. Noch wichtiger ist vor allem das Beispiel unseres Herrn Jesus Christus (9): „Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.“ In der Tat sind wir um Jesu willen in allen Stücken reich geworden, z. B. im Glauben, im Wort, in der Erkenntnis, in allem Eifer und in der Liebe. Früher hatten wir keinen Glauben, nun aber haben wir einen kostbaren Glauben an Jesus. Früher kannten wir kein Wort Gottes, nun aber ist es in uns lebendig. Früher kannten wir keine Liebe zu Gott, nun aber haben wir Gott lieb. Das gilt auch in der Erkenntnis und im Eifer. Wenn wir diese Gnade Jesu Christi erkennen, werden auch wir gerne geben.

Gebet: Lieber Jesus, durch deine Armut sind wir in allem reich geworden. Lasst uns diese Gnade weitergeben.

Ein Wort: Durch seine Armut sind wir reich geworden

Veröffentlicht in Matthäus

Lehret alle Völker

Matthäus 28,16-20 (19.20)

„Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Wie ihnen Jesus geboten hatte, gingen die elf Jünger nach Galiläa und versammelten sich dort auf dem von Jesus bestimmten Berg. Dort erschien ihnen der auferstandene Herr Jesus erneut. Sie fielen vor ihm nieder, wobei einige von ihnen zweifelten, obwohl der auferstandene Jesus ihnen bereits einige Male erschienen war. Jesus verkündete ihnen, dass ihm alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben ist. Damit wollte er nicht zuerst die ungläubigen oder zweifelnden Menschen richten, sondern gab seinen Jüngern den Auftrag, alle Völker zu lehren, d. h. zu seinen Jüngern zu machen. Die Taufe ist der Anfang eines Glaubenslebens. Sie sollten die Gläubigen auch lehren, praktisch und konkret nach dem Wort Jesu zu leben. Dies schien eine unmögliche Aufgabe zu sein. Aber Jesu Auftrag ist keine Option, sondern sein ausdrücklicher Befehl. Er gilt nicht nur für die Jünger damals, sondern auch für uns heute. Um alle Völker zu erreichen, können wir mit den Menschen in unserer Umgebung anfangen: mit unseren Freunden, Familienangehörigen, Mitschülern, Kommilitonen, Arbeitskollegen und Nachbarn.

Gebet: Herr Jesus, gebrauche mich, um einen Menschen zu deinem Jünger zu machen, und hilf mir heute dabei. Danke, dass du selbst immer bei mir bist.

Ein Wort: Lehret alle Völker und machet sie zu Jüngern!