Veröffentlicht in 1. Korinther

Bleibe in der Berufung

1. Korinther 7,17-24 (20)

„Ein jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.“

Paulus ermutigte die Gläubigen in Korinth, in ihrer Berufung zu bleiben. Einige waren als Beschnittene, als gläubige Juden berufen worden. Sie sollten auch bei der Beschneidung bleiben. Andere waren als Unbeschnittene berufen worden und sollten sich nicht beschneiden lassen. Gottes Gebote zu halten ist wichtiger als beschnitten oder unbeschnitten zu sein. Wer als Knecht berufen ist, der ist deshalb nicht weniger wert. In Jesus ist er bereits ein Freigelassener, weil er von der Herrschaft der Sünde befreit ist. Wenn ein Knecht die Möglichkeit hat, frei zu werden, soll er sie natürlich nutzen; aber Gott dienen kann er auch, wenn er ein Knecht bleibt. Wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi geworden. Manchmal denken wir, dass wir wegen unserer Umgebung Gott nicht dienen können. Doch Gott hat uns gerade in diesen Lebensumständen berufen. Deshalb sollen wir nicht von der Umgebung und von den Menschen abhängig sein, sondern Gott unter allen Umständen dienen.

Gebet: Herr, danke, dass du mich berufen hast. Lass mich dir unter allen Umständen mit meinem Besten dienen.

Ein Wort: Bleibe bei deiner Berufung

Veröffentlicht in 1. Korinther

Ledig oder verheiratet?

1. Korinther 7,1-16 (7)

„Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.“

In der Gemeinde in Korinth war wohl die Frage aufgekommen, ob es besser sei, ledig oder verheiratet zu sein. Paulus konnte die Frage nicht pauschal beantworten. Er selbst war ledig und konnte sich so von ganzem Herzen Gott hingeben. Doch er wusste, dass nicht alle Menschen so leben konnten. Einige würden von ihrer Begierde verzehrt werden. Deshalb ist es besser, wenn jeder Mann seine eigene Frau und jede Frau ihren eigenen Mann hat. In der Ehe gehören beide nicht sich selbst, sondern dem jeweils anderen, und sollten sich auch nicht einander entziehen. Wer einmal geheiratet hat, soll sich nicht voneinander scheiden lassen. Ist es doch zur Scheidung gekommen, soll man unverheiratet bleiben oder sich miteinander versöhnen. Was ist nun, wenn mein Ehepartner ungläubig ist? Wenn er bei mir bleiben will, soll ich mich nicht von ihm trennen, denn vielleicht kann ich den Ehepartner zum rettenden Glauben führen. Wenn er sich aber trennen will, bin ich nicht gebunden, und kann in Jesus Frieden haben.

Gebet: Herr, danke dass du jedem Menschen seine eigene Gabe gegeben hast. Lass mich, ob ledig oder verheiratet, dich ehren und dir dienen.

Ein Wort: Diene Gott mit deiner eigenen Gabe