Veröffentlicht in 1. Timotheus

Gottes Wille ist die Weltmission

1. Timotheus 2,3-15 (4)

„welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Jesus öffnete durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung den Weg zu Gott. Dadurch wurde er der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Jesus starb am Kreuz, damit allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Gottes Wille ist es, alle Menschen auf der Welt mit der frohen Botschaft zu erreichen. Er will, dass kein Mensch verloren geht. Paulus wusste, dass Gott ihn deshalb als Prediger und Apostel der Heiden eingesetzt hatte. Eine Gemeinde sollte diesen Willen Gottes reflektieren, sowohl die Männer als auch die Frauen. Ein Mann, der für seine eigene Ehre lebt, erhebt seine Hände in Zorn oder Zweifel. Aber ein Mann, der Gottes Willen im Herzen trägt, soll seine Hände zum Gebet erheben. In der Welt gibt es genug samaritische Frauen, die durch ihr Aussehen und ihre Worte Männer verführen. Eine Frau, die Gottes Willen kennt, wird durch gute Werke wahrhaft schön sein und demütig, um von den anderen zu lernen. Eine Gemeinde mit solchen Männern und Frauen wird immer wachsen und der Weltmission dienen können.

Gebet: Herr, öffne weiter die Türen für die Weltmission.

Ein Wort: Gottes Wille ist die Weltmission

Veröffentlicht in 1. Timotheus

Vor allen Dingen tue Gebet

1. Timotheus 2,1-3 (1)

„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen,“

Im ersten Kapitel lehrt Paulus, dass die Gnade Gottes die Kraftquelle im Kampf gegen Satan ist, um ein siegreiches Glaubensleben als ein Leiter führen zu können. In diesen Versen lehrt er ein weiteres Geheimnis: das Gebet. Ein Leiter muss vor allen Dingen beten. Gebet ist ein geistlicher Kampf. Jesus hatte oft keine Zeit zum Essen, aber er nahm sich immer Zeit zum Gebet. Jesus lehrte seine ehrgeizigen Jünger im Vaterunser, wie sie beten sollen, weil das Gebet die einzige Kraftquelle und die stärkste Waffe im geistlichen Kampf gegen die Macht des Teufels ist. Das Gebet ist ein Ausdruck des Glaubens und des völligen Vertrauens auf Gott. Nur wenige Jahre, nachdem Paulus diesen Brief schrieb, würden Christen durch Kaiser Nero grausam verfolgt werden. Sie litten jetzt schon unter Verfolgungen. Statt zu murren, ermahnt sie Paulus, Gott zu danken und ihm im Gebet völlig zu vertrauen. Ein Hirte und Leiter ist vor allem dazu berufen, für die Mitmenschen und die Obrigkeit Fürbitte abzulegen, gerade wenn er oder sie durch sie verfolgt wird. Die Christen sind keine selbstsüchtigen Menschen, sondern Knechte des Gebetes. Gott erhört unser Gebet (Mk 11,24).

Gebet: Herr, hilf mir, ein Knecht des Gebetes zu sein.

Ein Wort: „Tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung“