„Und ihr sollt die Israeliten bewahren vor ihrer Unreinheit, dass sie nicht sterben in ihrer Unreinheit, wenn sie meine Wohnung unrein machen, die mitten unter ihnen ist.“
Männer und Frauen haben mehr oder weniger regelmäßig mit hygienischen Herausforderungen zu kämpfen. Gott ignoriert das nicht. Er gab seinem Volk ganz konkrete Hilfen zum Umgang damit. Insbesondere sollen sie sich selbst und ihre Kleidung waschen. Es ist nicht gut, wenn ich andere in meine „Probleme“ hineinziehe, sei es aus Oberflächlichkeit oder aus Gleichgültigkeit. Gott will, dass sein Volk, Männer und Frauen, bewusst vor ihm leben. Dieses Bewusstsein mussten ehemalige Sklaven erst noch Schritt für Schritt entwickeln. Es kommt nicht natürlich, sondern ist ein Lernprozess. Damit sie diesen Prozess besser verinnerlichen konnten, gebot Gott ihnen, für die Erneuerung ihrer leiblichen Reinheit ein Opfer zu bringen. Während wir modernen Menschen die leibliche Hygiene weitgehend „gemeistert“ haben, ist die geistige und geistliche Hygiene nicht gut entwickelt. Im Gegenteil, wir werden in der Öffentlichkeit und in den Sozialen Medien ständig, gewollt oder ungewollt, mit Worten und Bildern voller Unreinheit konfrontiert. Nicht immer können wir dem bewusst ausweichen. Aber wir müssen unser Herz und unsere Sinne bewahren und nötigenfalls „hygienisch behandeln“, damit wir nicht von dem, was unsere Seele und unsere Beziehung mit Gott trübt, überwältigt werden.
Gebet: Herr, hilf mir, in jedem Bereich meines Lebens bewusst auf Hygiene zu achten.
Ein Wort: Bewusstsein und Hygiene in allen Bereichen