„Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.“
Nachdem Paulus den Gläubigen in Korinth die Herrlichkeit des Dienstes am Evangelium vor Augen geführt hat, schildert er offen das Leiden, das er und seine Mitarbeiter ertrugen. Die Diener des Evangeliums litten sowohl körperlich als auch seelisch unter Verfolgung und vielfältigen Nöten. Dennoch waren sie weder besiegt noch verzweifelt (8–9). Diesen Leiden lag eine geistliche Vorsehung zugrunde: Das Leben Jesu sollte im Leib seiner Diener sichtbar werden. Darin spiegelt sich das Prinzip von Jesu eigenem Sieg durch seinen Kreuzestod wider (11). Es offenbart, dass die Kraft Gottes von anderer Art ist als menschliche Stärke.
Unsere irdischen Leiber gleichen schlichten, zerbrechlichen irdenen Gefäßen, die einen kostbaren Schatz bergen (7). Die Auferstehung Jesu zeigt uns: Wenn unser irdenes Gefäß zerbricht, werden wir zu neuem Leben auferweckt (14). Wenn wir also mit unserer menschlichen Schwachheit konfrontiert sind, sollten wir nicht mutlos werden; vielmehr können wir uns freuen und innerlich reifen, indem wir lernen, den Blick auf die Ewigkeit zu richten (18). Wir können positiv auf andere wirken, indem wir im Geist des Glaubens von dem sprechen, was unsichtbar ist (13).
Gebet: Herr, ich danke dir, dass du deine große Kraft gerade durch meine Schwachheit offenbarst. Hilf mir, in meiner Schwachheit andere Schwache zu ermutigen.
Ein Wort: Innerlich jeden Tag erneuert