Veröffentlicht in 2. Korinther

Schatz in irdenen Gefäßen

2. Korinther 4,7-18 (16)

„Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.“

Nachdem Paulus den Gläubigen in Korinth die Herrlichkeit des Dienstes am Evangelium vor Augen geführt hat, schildert er offen das Leiden, das er und seine Mitarbeiter ertrugen. Die Diener des Evangeliums litten sowohl körperlich als auch seelisch unter Verfolgung und vielfältigen Nöten. Dennoch waren sie weder besiegt noch verzweifelt (8–9). Diesen Leiden lag eine geistliche Vorsehung zugrunde: Das Leben Jesu sollte im Leib seiner Diener sichtbar werden. Darin spiegelt sich das Prinzip von Jesu eigenem Sieg durch seinen Kreuzestod wider (11). Es offenbart, dass die Kraft Gottes von anderer Art ist als menschliche Stärke.

Unsere irdischen Leiber gleichen schlichten, zerbrechlichen irdenen Gefäßen, die einen kostbaren Schatz bergen (7). Die Auferstehung Jesu zeigt uns: Wenn unser irdenes Gefäß zerbricht, werden wir zu neuem Leben auferweckt (14). Wenn wir also mit unserer menschlichen Schwachheit konfrontiert sind, sollten wir nicht mutlos werden; vielmehr können wir uns freuen und innerlich reifen, indem wir lernen, den Blick auf die Ewigkeit zu richten (18). Wir können positiv auf andere wirken, indem wir im Geist des Glaubens von dem sprechen, was unsichtbar ist (13).

Gebet: Herr, ich danke dir, dass du deine große Kraft gerade durch meine Schwachheit offenbarst. Hilf mir, in meiner Schwachheit andere Schwache zu ermutigen.

Ein Wort: Innerlich jeden Tag erneuert

Veröffentlicht in 2. Korinther

Heller Schein in unsre Herzen gegeben

2. Korinther 4,1-6 (6)

„Denn Gott, der da sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass die Erleuchtung entstünde zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.“

Der Dienst, den wir haben, ist uns aus Gottes Barmherzigkeit geschenkt. Deshalb fassen wir Mut. Es ist der Dienst am Wort Gottes. Es ist kein menschliches Werk. Wir verkündigen es nicht als etwas Menschliches oder auf menschliche Weise, sondern als heilige Mission. Zu Paulus’ Zeiten gab es Menschen, die etwas anderes als das Evangelium predigten. Sie taten dies aus eigennützigen Motiven. Sie verdrehten die Wahrheit, um sie ihren eigenen Vorstellungen anzupassen oder sie für die Menschen leichter annehmbar zu machen. Paulus war anders. Er lehrte das reine Evangelium als die Wahrheit – offen und mit reinem Gewissen vor Gott.

Viele Menschen in dieser Zeit gehen verloren; sie sind blind für das Evangelium und verharren im Unglauben. Doch das Evangelium ist die Offenbarung der Herrlichkeit Christi. Seine Herrlichkeit ist nichts Geringeres als die Herrlichkeit des Schöpfergottes, der am Anfang alles ins Dasein gerufen hat. Gott lässt seine ewige Herrlichkeit in unsere Herzen leuchten, wenn er uns das Evangelium schenkt. In Christus sehen wir die Herrlichkeit Gottes in ihrer ganzen Fülle.

Gebet: Herr, in deinem Evangelium sehe ich Gottes Herrlichkeit in ihrer ganzen Fülle. Segne mich, dass ich diese herrliche Botschaft des Evangeliums verkündige.

Ein Wort: Gottes Herrlichkeit in ihrer ganzen Fülle