Veröffentlicht in Matthäus

Die Frage nach Jesu Vollmacht

Matthäus 21,23-32 (24)

„Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue.“

Als Jesus im Tempel lehrte, fragten ihn die religiösen Leiter nach seiner Vollmacht, weshalb er sich vom Volk preisen ließ, den Tempel reinigte, die Blinden und Lahmen heilte und im Tempel lehrte. Jesus antwortete mit einer Gegenfrage: War die Taufe von Johannes vom Himmel oder von den Menschen? Sie berechneten und wichen aus, indem sie sagten, sie wüssten es nicht. Sie wollten weder die Taufe des Johannes annehmen noch die Anerkennung der Menschen verlieren. Jesus gab ihnen ein Gleichnis von einem Vater, der zwei Söhne hatte. Er sagte seinem ersten Sohn, dass er im Weinberg arbeiten solle, was dieser ablehnte. Danach reute es ihn aber, so dass er doch hinging. Als der Vater dem zweiten Sohn dasselbe sagte, bejahte er, ging aber nicht hin. Die religiösen Leiter schienen Johannes den Täufer angenommen zu haben, aber ihre Handlungsweise widersprach dem. Jesus fragte, wer von ihnen den Willen des Vaters getan hatte. Die Zöllner und Huren kommen eher in Gottes Reich als sie, weil sie auf Johannes‘ Botschaft gehört und den Willen ihres Vaters getan hatten. Die religiösen Leiter glaubten ihm nicht, als er sie auf den Weg der Gerechtigkeit hinwies und zeigten keine Reue.

Gebet: Herr, du hast alle Vollmacht im Himmel und auf Erden. Hilf mir, dein Wort zu hören, anzunehmen und zu tun.

Ein Wort: Jesus hat Vollmacht

Veröffentlicht in Matthäus

Mein Haus soll ein Bethaus heißen

Matthäus 21,12-22 (13)

„und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: ‚Mein Haus soll ein Bethaus heißen‘; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus.“

Jesus reinigte den Tempel, der ein Haus des Gebets sein sollte. Doch die religiösen Leiter hatten eine Räuberhöhle, einen Ort betrügerischer Geschäfte, daraus gemacht. So durfte im Tempel kein Geld benutzt werden, das bereits im Umlauf gewesen war und musste in Tempelgeld gewechselt werden. Die Opfertiere wurden zu erhöhten Preisen verkauft. Danach heilte Jesus Blinde und Lahme, wodurch er seine Autorität offenbarte. Obwohl die religiösen Leiter seine Wunder sahen, nahmen sie Anstoß, als Kinder Jesus als Sohn Davids, den Messias priesen und lobten, und wollten dies unterbinden. Am nächsten Tag ging Jesus hungrig zu einem Feigenbaum. Feigenbäume tragen zuerst Früchte, dann Blätter, manchmal beides gleichzeitig. Doch dieser trug nur Blätter und Jesus verfluchte ihn. Der Feigenbaum steht für das damalige Israel, das so tat, als würde es Früchte tragen, aber unfruchtbar war. Er verdorrte sofort, doch die Jünger erkannten dies erst am nächsten Morgen und verwunderten sich. Jesus forderte sie auf, zu glauben, ohne zu zweifeln und gab ihnen die Verheißung, dass sie durch den Glauben, der frei von Zweifel ist, solches tun und sogar Berge ins Meer versetzen können. Alles, wofür seine Jünger im Glauben bitten, werden sie empfangen.

Gebet: Herr, reinige mein Herz und schaffe darin Raum für das Gebet. Vertreibe alle meine Zweifel und hilf mir, in völligem Glauben zu beten.

Ein Wort: Mache Gottes Haus zu einem Haus des Gebets