Veröffentlicht in Lukas

Jesu Familie

Lukas 8,16-21 (21)

„Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun.“

Ein Licht soll nicht mit einem Gefäß abgedeckt oder unter eine Bank gestellt werden, sondern es gehört auf einen Leuchter, damit es allen scheinen kann. Jesus selbst ist das Licht der Welt. Wie können wir Jesus den Platz geben, der ihm zusteht, sodass er in unserem Alltagsleben nicht verdeckt oder unsichtbar gemacht wird? Es liegt vor allem an unserer Fähigkeit zum Zuhören. Wer eine hörende Haltung hat, dem werden weitere Erkenntnisse gegeben werden; wer sie nicht hat, der wird auch das verlieren, was er meint zu haben. Jesu Mutter und seine Brüder wollten zu ihm kommen, wurden aber durch die Menge gehindert. Doch Jesus sah seine eigentliche Familie in denen, die Gottes Wort hören und tun. Das Johannesevangelium bezeichnet diejenigen als Gottes Kinder, die Jesus durch den Glauben aufnehmen. Eine äußerliche Zugehörigkeit zu einer Gemeinde oder der Glaube unserer Eltern ist nicht ausreichend. Wer Jesus als seinen Erretter angenommen hat, der erwirbt dadurch einen Platz in Gottes Familie. Er wird seine Zugehörigkeit zu Jesus dadurch zeigen, dass er Gottes Wort hört und ihm folgt.

Gebet: Herr, danke für einen Platz in Deiner Familie durch den Glauben an Jesus. Lass mich heute Deinem Wort zuhören und es tun, damit Jesus aus meinem Leben leuchten kann.

Ein Wort: Lass Jesus aus deinem Leben leuchten!

Veröffentlicht in Lukas

Gutes Land

Lukas 8,11-15 (15)

„Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.“

Der Same repräsentiert das Wort Gottes. Es hat das Potential, hundertfach Frucht zu bringen. Dies ist aber von der Beschaffenheit des Untergrundes abhängig. Der Boden steht für unsere innere Haltung gegenüber dem Wort Gottes. Der Weg steht für Menschen, die innerlich verhärtet sind, und deshalb Gottes Wort nicht aufnehmen können, so dass der Teufel es schnell wegnehmen kann. Felsiger Boden sind Menschen, die Gottes Wort zwar zunächst mit Freude aufnehmen, aber oberflächlich bleiben und bei denen es keine Wurzeln entwickeln kann. Die Dornen stehen für Sorgen, Reichtum und die Freuden des Lebens, die das Wachstum von Gottes Wort ersticken. Das gute Land schließlich, das sind Menschen, die Gottes Wort behalten und in Geduld Frucht bringen. Unsere Haltung gegenüber Gottes Wort ist nicht vorgegeben, sondern kann verändert werden: ein verhärtetes Herz kann durch Buße aufgebrochen werden, Wurzeln können wachsen und sich entwickeln und Dornen können entfernt werden. Damit Gottes Wort bei uns Frucht bringen kann, müssen wir an unserer inneren Haltung durch Buße arbeiten und uns durch Jesus verändern lassen. Ein feines, gutes Herz entsteht nicht über Nacht. Wir brauchen Geduld, um Frucht zu bringen.

Gebet: Herr, vergib mir mein hartes Herz, Oberflächlichkeit, Sorgen, Reichtum und alles, was Dein Wort behindert. Schenke mir Geduld, um Frucht zu bringen.

Ein Wort: Lass dein Herz zu gutem Land verändern!