Veröffentlicht in 4.Mose, Numeri

Gott erweist sich heilig

4. Mose 20,1-29 (13)

„Das ist das Haderwasser, wo die Israeliten mit dem HERRN haderten und er sich heilig an ihnen erwies.“

Beim weiteren Ziehen durch die Wüste war Mose mit mehreren Schwierigkeiten konfrontiert. Zuerst starb seine Schwester Mirjam in Kadesch. Dann hatte das Volk an dem Ort kein Wasser. Es versammelte sich gegen Mose und Aaron und beschuldigte sie für die Misere, anstatt Gott zu suchen. Die beiden Leiter aber kamen mit dem Problem zum HERRN. Dieser zeigte ihnen einen Ausweg: Mose sollte den Priesterstab nehmen und vor dem Volk zum Felsen sprechen, dann würde Wasser aus dem Gestein kommen. Mose jedoch gehorchte Gott nicht: Zwar nahm er den Stab, aber er sprach vor den versammelten Israeliten Worte des Zweifels statt Worte der Gottesfurcht. Und er schlug mit dem Stab zweimal an den Felsen, obwohl Reden genügt hätte. Damit hatten Mose und Aaron ihre Verantwortung und ihre Vorbildfunktion vor dem Volk nicht wahrgenommen. Darum durften sie die Israeliten nicht bis in das gelobte Land Kanaan bringen. Aber der HERR erwies seine rettende Gnade an den Israeliten trotz des Haderns von Volk und Leiter: Aus dem Felsen kam genügend Wasser, um Menschen und Vieh zu tränken. Als die Israeliten weiterzogen, ließen die Edomiter sie, entgegen ihrer klar friedvollen Absicht, nicht durch ihr Gebiet ziehen. So machten die Israeliten einen Umweg und kamen zum Berg Hor. Dort übergab Aaron das Priesteramt seinem Sohn Eleasar und starb auf dem Berg.

Gebet: Danke, HERR, für deine Treue trotz meiner Untreue. Ich bin bereit, dir zu dienen.

Ein Wort: Gott erweist sich heilig unter den Seinen

Veröffentlicht in 4.Mose, Numeri

Die Notwendigkeit, sich zu entsündigen

4. Mose 19,1-22 (20)

„Wer aber unrein wird und sich nicht entsündigen will, der soll ausgerottet werden aus der Gemeinde; denn er hat das Heiligtum des HERRN unrein gemacht und ist nicht mit Reinigungswasser besprengt; darum ist er unrein.“

Gott gab den Israeliten das Gesetz vom Reinigungswasser. Das Wasser bestand aus der Asche eines Sündopfers, vermengt mit Zedernholz, Ysop und Karmesin und vermischt mit fließendem Wasser. Die Opferung des Sündopfers hatte in vielfacher Weise Parallelen zu Jesus, der sich zu unserer Entsühnung geopfert hat als ein einmaliges, vollkommenes Opfer. So war die Kuh ohne Fehler und Vorbelastung und rot wie das Blut als Preis unserer Sünden. Sie wurde als Ganzopfer verbrannt, so wie Jesus sich für uns ganzheitlich hingegeben hat. Und sie wurde außerhalb des Lagers der Israeliten geschlachtet, so wie Jesus außerhalb von Jerusalem gekreuzigt wurde. Die Asche der Kuh wurde aufbewahrt zum Herstellen von Reinigungswasser. Wer sich in irgendeiner Weise an einem Toten oder an mit diesem verbundenen Gegenständen verunreinigte, war sieben Tage lang unrein. Er musste sich durch das Besprengen mit dem Reinigungswasser am dritten und am siebten Tag reinigen lassen. Wenn er das nicht wollte, blieb er unrein und wurde aus dem Volk ausgerottet. Jeder Mensch lädt Schuld auf sich. Entscheidend ist, ob er Jesu Gnade annimmt und sich von Jesu Blut reinwaschen lässt oder nicht. Wer Jesus nicht annimmt, wird nicht in der Beziehung mit Gott bleiben und einst verdammt werden.

Gebet: HERR, vergib mir meine Schuld in deiner Gnade.

Ein Wort: Buße behält uns in der Beziehung zu Gott