Veröffentlicht in Markus

Beharrt bis an das Ende

Markus 13,1-13 (13b)

„Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.“

Jesu Jünger waren vom Tempel in Jerusalem schwer beeindruckt und von seiner Pracht geblendet. Doch Jesus wies sie auf die Vergänglichkeit des Tempels hin. Tatsächlich wurde er im Jahr 70 n. Chr. von den Römern zerstört. Die Jünger glaubten, mit dem Ende des Tempels würde auch das Ende der Welt kommen. Daher fragten drei von ihnen Jesus nach dem Zeichen dafür. Jesus nahm dies zum Anlass, sie über die Endzeit zu lehren. Deren Vorzeichen begannen zu Lebzeiten der Jünger und setzen sich auch in der heutigen Zeit fort. Falsche Christusse kommen und versuchen, die Gläubigen zu verführen. Vor diesen sollen wir uns hüten und unser Herz nicht zu einem anderen Evangelium wenden. Weitere Zeichen der Endzeit sind Kriege, Erdbeben und Hungersnot. Diese häufen sich in letzter Zeit. Gläubige erfahren große Feindschaft, selbst im engsten Familienkreis. Wir sollen uns auf ungerechte Behandlung und Hass in der Verfolgung gefasst machen. Ein Beispiel für jemand, der das erlebt hat, ist Apostel Paulus. Es gibt aber auch ein gutes Vorzeichen der Endzeit: Das Evangelium wird allen Völkern gepredigt. Heute sind weltweit Missionierende unterwegs, die Gottes Wort selbst zu den Menschen in den entlegensten Gebieten der Welt bringen. Viele Gläubige werden bis zum Ende im Glauben an Jesus beharren und dadurch selig werden.

Gebet: Danke, Herr, für deine Zusage, dass ich selig werde, wenn ich bis an das Ende beharre.

Ein Wort: Lass dich nicht verführen, bleibe in Jesus!

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Falsche und wahre Frömmigkeit

Markus 12,38-44 (44)

„Denn sie haben alle von ihrem Überfluss eingelegt, diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.“

Jesus warnte vor den Schriftgelehrten. Sie sollten die geistliche Verantwortung für ihr Volk tragen und ihnen mit ihrem Leben ein Vorbild sein. Doch sie suchten menschliche Anerkennung und bevorzugte Behandlung und nutzten die Großzügigkeit anderer aus. Jesus verurteilte ihre Heuchelei und Habgier. Am Gotteskasten, wo freiwillige Opfer gegeben wurden, sah Jesus viele Reiche viel einlegen. Eine arme Witwe jedoch legte nur zwei Scherflein ein, was die kleinste jüdische Bronzemünze war und umgerechnet weniger als einem halben Euro entsprach. Doch in Jesu Augen legte sie viel mehr ein als die Reichen, die alle etwas von ihrem Überfluss gebracht hatten. Diese Witwe aber hatte ihre ganze Habe für Gott hingegeben, alles, was sie zum Leben hatte, und daher mehr als alle anderen. Mit dieser Opfergabe für Gott vertraute sie sich ganz und gar seiner gnädigen Führung an. Ihre Liebe zu Gott und ihr Vertrauen auf ihn, dass er für sie sorgte, waren so groß. Daher ist diese Witwe ein wahres Vorbild für uns.

Gebet: Herr, danke, dass du unser Herz siehst. Bitte, hilf mir, dir mein Leben ganz anzuvertrauen.

Ein Wort: Dir möchte ich mein Leben ganz anvertrauen.