Veröffentlicht in Markus

Jesus ist auferstanden

Markus 16,1-20 (6a)

„Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.

Einige Frauen wollten Jesus die letzte Ehre erweisen und ihn direkt nach Sonnenaufgang salben. Zu ihrer großen Verwunderung war der große Stein vor dem Grab weggewälzt. Im Grab saß ein Engel, der wusste, dass sie den gekreuzigten, toten Jesus suchten. Er verkündigte ihnen, dass Jesus auferstanden war. Jesus ist Gottes Sohn, der den Tod überwunden hat und lebt! Viele Menschen beschränken Jesus auf die menschliche Dimension und meinen, er sei tot und seine Macht zu helfen begrenzt. Maria Magdalena und zwei Jünger, die Jesus als den Auferstandenen sahen, bezeugten das. Sie glaubten ihnen nicht, obwohl Jesus ihnen seinen Tod und Auferstehung vorausgesagt hatte. Jesus erschien ihnen persönlich und tadelte sie für ihren Unglauben. Als sie endlich glaubten, beauftragte er sie, in alle Welt zu gehen und das Evangelium allen Völkern, auch den Heiden, zu predigen. Wer an ihn glaubt und sein Leben in ihm neu anfängt, wird selig werden; wer nicht glaubt, wird verdammt werden. Jesu Jünger sind dazu bevollmächtigt, von Jesus und seinen Taten zu erzählen, zu heilen und in anderen Sprachen zu reden. Die Jünger sahen, wie Jesus in den Himmel aufgehoben wurde und sich zur Rechten Gottes setzte. Sie zogen aus und predigten an allen Orten, und Gott wirkte in ihnen und durch sie.

Gebet: Herr, danke für Jesus, der den Tod besiegt hat und lebt. Hilf mir, mit Auferstehungsglauben zu leben.

Ein Wort: Jesus ist auferstanden!

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Jesu Tod

Markus 15,33-47 (38)

„Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.

Am Mittag kam eine Finsternis über das ganze Land. Dies kündigte den Tod von Gottes Sohn an. Am Kreuz war Jesus von allen Menschen verlassen. Als er die Ferne von Gott erfuhr, wie sie die Sünder haben, konnte er diese nicht ertragen und schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das Wort für „mein Gott“, „Eli“, klingt wie „Elia“. Die Umstehenden dachten daher, er würde ihn um Hilfe rufen. Schließlich schrie Jesus laut und starb. Seine letzten Worte waren: „Es ist vollbracht!“ Im Augenblick seines Todes riss der Vorhang im Tempel von oben nach unten entzwei. Mit seinem Tod hat Jesus den Weg der Menschen zu Gott frei gemacht. Der Vorhang der Sünde trennt uns nicht länger vom Herrn, denn durch Jesus haben wir die Vergebung und haben nun alle Zugang zu seinem Heiligtum. Sogar der Hauptmann bekannte Jesus als Gottes Sohn. Josef von Arimathäa wollte Jesus die letzte Ehre erweisen, indem er ihn vor dem Sabbat begrub. Daher wagte er es, Pilatus um Jesu Leichnam zu bitten. Josef begrub Jesus in dem eigentlich für ihn selbst bestimmten Felsengrab. Schließlich wälzte er einen großen Stein vor das Grab. Josefs Liebe zu Jesus ging über Jesu Tod hinaus. Auch die Frauen, die Jesus gedient hatten und ihm bis zum Kreuz nachgefolgt waren, blieben aus Liebe über seinen Tod hinaus bei ihm und wurden die ersten Zeuginnen seiner Auferstehung .

Gebet: Herr Jesus, ich danke dir, dass du uns durch dein Opfer am Kreuz mit Gott versöhnt hast.

Ein Wort: Jesus ist für unsere Sünden gestorben