Veröffentlicht in Lukas

Zacharias` Lobgesang

Lukas 1,57-80 (78.79)

„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, auf dass es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“

Die Geburt Johannes des Täufers brachte nicht nur große Freude in das Haus von Zacharias und Elisabeth. Auch ihre Nachbarn freuten sich von ganzem Herzen und sahen Gottes Barmherzigkeit. Als Zacharias bei der Beschneidung entgegen der Tradition seinen Sohn „Johannes“ nennen wollte, wurde sogleich sein Mund aufgetan und er fing an, Gott zu loben. Erstaunlicherweise handelt sein Lobgesang zum größten Teil von Jesus, dem Messias und nicht von Johannes. Er pries den Gott Israels, der sein Volk besucht und erlöst hat und eine Macht des Heils aufgerichtet hat. Jesus kam in diese Welt, um uns von der Macht der Sünde und des Todes zu erretten und zu heilen. Diese Macht rettet uns von unseren Feinden. Wir brauchen keine Rettung von anderen Menschen, einem anderen Volk oder System oder schlechten Bedingungen. Unser wahrer Feind ist der Satan, der Vater der Lüge. Jesus ist der Einzige, der uns vor ihm und vom Schatten des Todes erretten kann. Denn Jesus ist die Auferstehung und das Leben und hat den Tod besiegt, er ist die Wahrheit und der Weg zum Vater (Joh 14,6). Gott sandte seinen einzigen Sohn in diese Welt und opferte ihn am Kreuz durch seine herzliche Barmherzigkeit. Jesus allein kann alle Füße in Europa auf den Weg des Friedens führen.

Gebet: Herr, danke für deine herzliche Barmherzigkeit.

Ein Wort: Gelobt sei Gott für seine Barmherzigkeit

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