Veröffentlicht in Jakobus

Gottes Willen tun

Jakobus 4,11-17 (15)

„Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“

Wir sollen nicht Richter des Gesetzes sein, indem wir andere verurteilen oder verleumden, sondern Täter. Nur Gott ist der Geber des Gesetzes und Richter, der selig machen und verdammen kann. Keiner von uns weiß, was morgen sein wird. Trotzdem verplanen wir das „Morgen“ mit vielen Dingen, die wir tun wollen. Wir wollen in diese oder jene Stadt nach dem Abitur, dem Studienabschluss oder zu Beginn der Rentnerzeit gehen. Wir werden sogar stolz auf unsere Pläne und geben damit an. Dies ist Überheblichkeit und Bosheit. Dabei vergessen wir, dass unser Leben nur ein Rauch ist und die Zeit so schnell dahinschwindet. In Anbetracht der Kürze unserer Lebenszeit sollten wir stattdessen sagen: „Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.“ Unser Leben, d. h. jeder Tag und jede Stunde, gehört Gott und sollten wir in seinen Dienst stellen. Im Vaterunser hat uns Jesus gelehrt, wie wir beten und was wir tun sollen. Gottes Wille soll geschehen und sein Reich soll kommen durch unser Leben und das unserer Glaubensgeschwister. Unser früheres Leben nach unserem Willen war ein Leben in der Sünde, aber weil Jesus nach dem Willen Gottes am Kreuz unsere Sünden sühnte, können wir überhaupt Gottes Willen durch unser Leben tun. Wir dürfen die Aufgaben, die Gott uns anvertraut hat, heute tun. Vielleicht gibt es nie mehr ein Morgen, sie zu tun.

Gebet: Herr, ich lege meine eigenen Pläne in deine Hand. Dein Wille geschehe durch mein Leben.

Ein Wort: Gutes nicht zu tun, ist Sünde

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