Veröffentlicht in 1. Korinther

Brüderliche Liebe lernen

1. Korinther 16,1-12 (2)

„An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, so viel ihm möglich ist, damit die Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme.“

Die Christengemeinde in Jerusalem litt Not. Daher bat Paulus verschiedene Gemeinden, auch die in Korinth, um finanzielle Unterstützung für sie. Legten die Korinther jede Woche etwas zurück für ihre Glaubensgeschwister in Jerusalem, lernten sie brüderliche Liebe und vermieden es, ihr Herz an ihr Geld zu hängen. Geben bewirkt, dass wir Jesu Hingabe besser verstehen können. Paulus erzählte den Korinthern von seinen Reiseplänen. Vor allem plante er einen längeren Aufenthalt in Korinth. Während er in der Gemeinde von Makedonien keine wichtigen Aufgaben zu erledigen hatte, war es ihm wichtig, in Korinth Gemeinschaft mit seinen Geschwistern zu haben und einige geistliche Missstände zu beseitigen. Denn in der Gemeinde gab es Spaltungen und allgemein tolerierte Sünden. Paulus hoffte, dass sich die Korinther auf sein Kommen vorbereiteten, etwa durch die Geldsammlung. Und dass sie seinen Mitarbeiter Timotheus nicht verachteten. Sicherlich stand dieser im Schatten des großen Apostels. Vorerst aber blieb Paulus in Ephesus. Denn dort war ihm eine große Tür aufgetan zu reichem Wirken. Wenn Gott will, kann er auch uns Türen zum Evangelisierungswerk auftun, um vielseitig zu wirken – selbst inmitten einer Pandemie.

Gebet: HERR, hilf mir, durch mein Dienen Jesu Herz besser zu verstehen. Öffne uns Türen zum Wirken.

Ein Wort: Gott zu dienen bringt Früchte

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