Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Das Dankopfer

3. Mose 3,1-17 (16)

„Und der Priester soll es in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar als Feueropferspeise zum lieblichen Geruch. Alles Fett ist für den HERRN.“

Im Leben mit Gott gibt es immer wieder Anlass zur spontanen Dankbarkeit dem HERRN gegenüber für das, was er ist und was er getan hat. Darum gab Gott den Israeliten auch das Dankopfergesetz. Das Dankopfer gleicht in vielem dem Brandopfer. Es schuf ebenfalls Sühne und Wohlgefallen. Anders als beim Brandopfer waren auch weibliche Tiere als Opfertiere zugelassen; dagegen werden Tauben diesmal nicht als Opfertiere erwähnt. Und es war kein Ganzopfer: Das Fett der Tiere und die fettigen Teile der Eingeweide wurden auf dem Opferaltar verbrannt. Das Fett steht für das Beste, das man dem HERRN geben soll. Es ist eine Frage unserer Herzenshaltung: Wollen wir Gott das geben, was wir selbst am liebsten für uns gehabt hätten; ist er uns mehr wert als alles andere in unserem Leben? Wer die persönliche Beziehung zu Gott hat, versteht, was Ihm wohlgefällt. So brachte schon Abel dem HERRN Erstlinge seines Viehs und ihr Fett dar (Gen 4,4). Ein weiteres Gebot gab Gott den Israeliten: Sie sollten das Blut der Tiere, die sie verzehrten, nicht mitessen. Denn im Blut ist das Leben. So respektierten sie die Tiere als Geschöpfe und Geschenke Gottes, anstatt sie gedankenlos zu töten und zu essen. Dies hat heute noch Gültigkeit. Nicht nur das, sondern ganz viele Gebote des HERRN sind eine ewige Ordnung für die Gläubigen.

Gebet: HERR, ich habe viel Grund zur Dankbarkeit. Hilf mir, dich in meinem Leben an die erste Stelle zu setzen.

Ein Wort: Das Beste ist für den HERRN

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