Veröffentlicht in Psalm

In deine Hände befehle ich meinen Geist

Psalm 31,1-25 (6)

„In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

Dieses Gebet Davids ist uns wohl bekannt, weil Jesus am Kreuz dieses Gebet gebetet hat. Am Kreuz war Jesus völlig allein gelassen. Er war voller Schmerzen. Keiner konnte ihm helfen. Seine Peiniger versuchten ihn, dass er vom Kreuz heruntersteigen solle, wenn er der Sohn Gottes wäre. Das war für Jesus ein schwieriger Moment. Jesus aber betete (Lk 23,46): „Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!“ Sein Gebet drückte seine Entschlossenheit aus, lieber in der Hand Gottes zu sterben als ungehorsam zu werden. Und Gott gab ihm den großen Sieg und machte ihn zum ewigen König. Auch David musste in Not eine Entscheidung treffen, im Glauben an Gott zu bleiben oder ungehorsam zu sein. Denn zu der Zeit war er verleumdet und verfolgt. Er hatte keinen Menschen, der ihm helfen könnte. Er hatte keinen Ort, wo er sich verstecken könnte. In solch einer Situation ist man völlig hilflos und furchtsam. Was kann/soll man in solch einer Not tun? David aber betet zu Gott: „In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.“ Weil er so entschieden auf Gott vertraut, erfährt er Gottes Erlösung. Gott der Herr ist ihm sein Fels und seine Burg. Auch uns begegnen schwierige Zeiten, in denen wir menschlich gesehen hoffnungslos und verzagt sein können. Was sollen wir tun? Wir sollen wie Jesus und David zu Gott beten.

Gebet: Lieber Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist, denn du hast mich erlöst!

Ein Wort: Herr, du treuer Gott!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

9 × 1 =