Veröffentlicht in Esra

Die Propheten Gottes stärkten sie

Esra 5,1-17 (2)

„Da machten sich auf Serubbabel, der Sohn Schealtiëls, und Jeschua, der Sohn Jozadaks, und fingen an, das Haus Gottes zu Jerusalem aufzubauen, und mit ihnen waren die Propheten Gottes, die sie stärkten.“

Der Tempelbau lag 15 Jahre brach (535-520 v. Chr.). Von August bis Dezember 520 v. Chr. predigte der Prophet Haggai mehrfach, um das Volk zum Tempelbau zu motivieren. Der Prophet Sacharja unterstützte dieses Anliegen nachhaltig; er wandte sich ausdrücklich an die Leiter des Volkes, Serubbabel und Jeschua (Sach 3,1-10; 4,6-10). Diese Predigten trugen gute Frucht. Alle machten sich ans Werk, und die Arbeit ging unter ihren Händen gut voran (8). Doch erneut wurde ihr Recht in Frage gestellt. Wenn wir den Brief des Statthalters Tattenai lesen, stellen wir aber fest, dass er dem König Darius sachlich berichtet. Er war sogar beeindruckt von der Arbeit. Wir erfahren auch, dass die Israeliten bekannten, dass ihre eigene Schuld vor Gott zur Zerstörung des früheren Tempels geführt hatte. Sie konnten aber darauf verweisen, dass König Kyrus selbst ihnen den Wiederaufbau des Tempels befohlen hatte. Tattenai war mit ihren Äußerungen offensichtlich zufrieden; denn er hielt die Arbeit am Bau nicht auf. Esra betont an dieser Stelle, dass „das Auge ihres Gottes“ den Ältesten der Juden half, gegenüber dem Statthalter mit der richtigen inneren Haltung die richtigen Worte zu sagen.

Gebet: Herr, danke für die Prediger, die uns herausfordern und stärken. Danke ganz besonders dafür, dass dein Auge über uns wacht.

Ein Wort: Lass dich durch Gottes Wort stärken!

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