Veröffentlicht in Lukas

Wer ist selig?

Lukas 6,17-26 (20)

„Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.“

In der sogenannten Predigt auf dem Felde (Lk. 6,17-49) wendet sich Jesus an seine gerade berufenen zwölf Apostel sowie an einen größeren Kreis seiner Jünger und eine große Volksmenge. Von Jesus ging Kraft aus. Die Predigt entspricht in vielem der Bergpredigt aus dem Matthäusevangelium. Sie beginnt mit Seligpreisungen und Wehe-Rufen. Selig ist ein Zustand vollkommenen Glücks und vollkommener Zufriedenheit. Paradoxerweise werden hier nicht die Reichen, Satten, Lachenden und von den Menschen geehrten als selig bezeichnet, sondern die Armen, Hungernden, Weinenden und diejenigen, die von den Menschen um Jesu willen gehasst, verfolgt und verworfen werden. Mit den Armen sind vor allem die innerlich und geistlich Armen gemeint, die wissen, dass sie vor Gott nichts vorzuweisen haben. Die Hungernden sind diejenigen, die einen Hunger nach der Gemeinschaft mit Gott haben. Mit den Weinenden sind nicht diejenigen gemeint, die aus Selbstmitleid weinen, sondern die wegen ihrer Sünde und Verlorenheit traurig sind. Wenn es um Jesu willen geschieht, können sogar negative Erfahrungen, wie von den Menschen abgelehnt zu werden, selig machen, weil sie im Himmel belohnt werden und weil sie uns näher zu Jesus bringen.

Gebet: Herr, mache mich innerlich arm, damit ich an der Seligkeit in Deinem Reich teilnehmen kann.

Ein Wort: Suche und erfahre echtes Glück!

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