Veröffentlicht in Habakuk

Die Mauern Jerusalems sind zerbrochen

Habakuk 1,1-17 (13b)

„Warum siehst du dann aber den Treulosen zu und schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?“

In unserem Glaubensleben geraten wir in Situationen, die wir mit unserer Vernunft und Weisheit nicht lösen können. Als Habakuk die zügellose Gewalt und Ungerechtigkeit in Juda sah, schrie er zu Gott. „Herr, wie lange soll ich schreien, und du willst nicht hören?“ „Warum lässt du mich Bosheit sehen und siehst dem Jammer zu? (2.3)“ Wie konnte ein heiliger und gerechter Gott solch eine Ge- setzlosigkeit und Verdrehung des Rechts tolerieren (1-4)? Gottes Antwort war schockierend. Er wollte es nicht tolerieren. Er wollte die unbarmherzigen Babylonier, Männer, deren eigene Stärke ihr Gott war, als Werkzeug des Gerichts benutzen. Sie sollten Jeru- salem zerstören. Dies war daher, weil Gott sein Volk liebte (Hebr 12,6-13). Gott hatte auf die Klage des Propheten geantwortet, aber er fragte weiter klagend (12.13). „Warum siehst du dann aber den Treulosen zu und schweigst, wenn der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?“ Gottes Volk war verdorben, aber sie wa- ren immer noch besser als die Babylonier! Wie konnte der heilige Gott solch ein Unrecht tolerieren? Die Babylonier waren wie gott- lose Fischer. Sie fingen die Völker in ihren Netzen wie Fische. Sie lebten im Luxus und beteten ihre Netze an. Habakuk sorgte sich um das Recht und die Gerechtigkeit und ebenso um sein Volk.

Gebet: Stelle gottesfürchtige Menschen auf, die sich um ihr Volk kümmern und mit dir ringen.

Ein Wort: Gott bestraft, um zu erretten

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