Veröffentlicht in Nehemia

Die Einweihung der Mauer

Nehemia 11,1-12,47 (12,27)

„Und bei der Einweihung der Mauer Jerusalems holte man die Leviten aus allen ihren Orten nach Jerusalem, um Einweihung zu halten mit Freuden, mit Danken und Singen, mit Zimbeln, Psaltern und Harfen.“

In den Kap. 11,1-12,26 finden wir ein Verzeichnis der Einwohner Jerusalems und der Umgebung. Diese Aufzählung zeigt die hohe Wertschätzung aller Mitarbeiter. Es waren Gründungsmitglieder einer einzigartigen Epoche in der jüdischen Geschichte. Jeder Einzelne war es wert, namentlich genannt zu werden. Nun stand die Einweihung der Mauer Jerusalems an. Es war die Zeit der Sänger und Musikanten. Sie waren damals sehr angesehen und wohnten in eigenen Gehöften (12,29). Sie stimmten bei den Gebetszeiten den Lobgesang an (11,17) und waren sehr gut organisiert (11,23). Nehemia stellte nun zwei große Dankchöre auf (12,31). Er ließ sie rechts bzw. links herum über die Mauer gehen. Man hörte die Freude Jerusalems schon von ferne (12,43). Gott wirkte mächtig durch ihren Gesang. Die Dankchöre mit den vielen Musikanten sind ein beeindruckendes Zeugnis dafür, wie wichtig die Musik beim Gottesdienst ist. Musik und Gesang sind Ausdruck unserer Freude und Dankbarkeit. Lasst uns heute Instrumente und Liederbücher aus den Regalen holen. Es gilt sich, zu freuen, mit Danken und Singen, mit Zimbeln, Psaltern und Harfen. Gott hat Wunderbares getan in unserem Leben durch seinen Sohn Jesus Christus!

Gebet: Herr, du hast uns Freude gemacht und die geistliche Ordnung durch die starke Mauer in unserem Herzen wieder aufgerichtet. Dich loben wir heute.

Ein Wort: Halte Einweihung mit Danken und Singen

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