Veröffentlicht in 1. Mose

Segen trotz Fehlern

1. Mose 12,10-20 (16)

„Und er tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.“

Abram hielt sich im Süden Kanaans auf, als eine große Hungersnot über das Land kam. In seiner Not zog Abram mit den Seinen nach Ägypten. Es steht nirgends, dass er damit einem Wort Gottes gefolgt ist. Er verließ sich hier auf seine eigene Klugheit. Darum gab er denn auch seine Frau Sarai für seine Schwester aus: Er hatte Angst, dass man sie ihm wegen ihrer Schönheit rauben und ihn ermorden würde. Diese Lüge hatte Folgen. Der Pharao sah Sarais Schönheit und ließ sie in seine Residenz holen. Er freute sich so sehr über sie, dass er Abram, ihrem vermeintlichen Bruder, viele Geschenke machte. Dadurch mehrten sich Abrams Besitztümer beachtlich. Aber der Herr plagte den Pharao und seine Familie mit großen Plagen. Der Pharao musste nachgeforscht haben, warum dem so war. Als er erfuhr, dass er unwissentlich eine Verheiratete zu sich genommen hatte, wurde er zornig. Er stellte Abram zur Rede, warum er ihn wegen Sarai belogen habe. Doch er gab ihm seine Frau wieder und ließ ihn sogar mit Geleit ziehen. Abrams Fehler hatte Konsequenzen für einige unschuldige Menschen und bescherte ihm den Tadel des Pharao. Dennoch nahm Gott seinen Segen von Abram nicht weg. Der Mann durfte folglich auch die Güter, die er vom Pharao bekommen hatte, behalten.

Gebet: Herr, bitte vergib mir meine Fehler. Mache aus jeder meiner Situationen das Beste.

Ein Wort: Gott nimmt seinen Segen nicht von uns weg.

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