Veröffentlicht in Psalm

Der meine Hände kämpfen lehrt

Psalm 144,1-15 (1b)

„Gelobt sei der HERR, mein Fels, der meine Hände kämpfen lehrt und meine Fäuste, Krieg zu führen.“

David war von Kind auf ein tapferer und geschickter Kämpfer. Er musste schon als Teenager die Schafe seines Vaters hüten und dabei Löwen und Bären verjagen (1. Sam 17,34-36). Er verließ sich im Kampf aber nicht auf sein Können oder seine Erfahrung. Er lernte weiter von seinem lebenslangen Trainer, Gott, wie er richtig kämpfen und siegen könnte. Tatsächlich schrieb er aber seine Siege Gott zu, der seine Hilfe, seine Burg, sein Schutz und Schild und sein Erretter war. Er staunte über Gottes Anteilnahme und Segen für einen Menschen, der doch im Grunde nur Staub ist, ein vergänglicher Schatten. Auch im aktuellen Konflikt, bei dem das feindliche Heer wie Meereswogen unaufhaltsam zu sein schien, betete David und hoffte zuversichtlich auf Gottes Hilfe. Er war sich des Sieges mit Gott so sicher, dass er schon das Wachstum und die Blüte der nächsten Generation sah. Weil der Feind besiegt war, könnten sie ein unbekümmertes Leben in materiellem Wohlstand führen. Doch auch die neue Generation muss Gott um Hilfe bitten, richtig kämpfen zu lernen (1. Kor 9,24-27). Ohne Gott können wir gar nichts tun.

Gebet: Herr, danke, dass du mich lehrst, die Waffen im geistlichen Kampf richtig zu gebrauchen: Gebet, Gottes Wort, Glaube, Gehorsam.

Ein Wort: Lass dich im Kämpfen unterweisen!