Veröffentlicht in 5. Mose

Zerstört und erneuert!

5. Mose 12,1-31 (2)

„Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden, die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen Bergen, auf Hügeln oder unter jedem grünen Baum“.

Gott gebietet den Israeliten alle heiligen Stätten der Heiden zu zerstören. Denn in diesen Stätten hatten die Heiden ihren Göttern gedient. Dafür verbrannten sie sogar ihre eigenen Söhne und Töchter im Feuer, um ihren Göttern zu dienen (31). Man kann sich kaum vorstellen, wie die Mütter darunter in Schrecken und Furcht gelebt haben müssen. Die grausame Götzenanbetung muss von Grund auf beseitigt werden. Wenn die Israeliten das Land einnehmen und darin wohnen, dann sollen sie solche heidnischen Religionspraktiken nicht tolerieren. Darum sollen sie alle heiligen Stätten der Heiden zerstören. Diese Zerstörung ist so notwendig, wie man eine alte Hütte abreißt, um ein neues Haus darauf zu bauen. Das verheißene Land soll den menschenleben zerstörenden Götzen keinen Platz geben. Die Kinder Gottes sollen im Heiligen Land allein Gott dem Herrn dienen, der sie aus der Knechtschaft Ägyptens befreit hat. Dabei sollen sie auch lernen, dass nicht jeder das tun soll, was ihm recht dünkt (8). Daraus ergibt sich nur Streit und Zank. Stattdessen sollen sie die Rechte Gottes höher achten als die eigene Meinung. Und sie geben Gott, was ihm gehört. So sollen sie fröhlich sein vor dem Herrn, ihrem Gott (7.12).

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, meinen Götzen zu zerstören und mein Leben neu zu bauen.

Ein Wort: Mache eine neue Geschichte!