Veröffentlicht in 5. Mose, Deuteronomium

Furcht oder Glaube?

5. Mose 1,19-46 (21)

„Siehe, der HERR, dein Gott, hat dir das Land gegeben; zieh hinauf und nimm‘s ein, wie der HERR, der Gott deiner Väter, dir zugesagt hat. Fürchte dich nicht und lass dir nicht grauen.“

Diese Rede hat Mose vor vierzig Jahren zum Volk Israel gesagt. Damals standen sie beinahe am Ziel. Hätten sie Glauben gehabt, wären sie schon damals ins Land hinaufgezogen und hätten es eingenommen. Aber sie fürchteten sich vor dieser Mission und wollten zuerst einige Kundschafter dorthin schicken. Aber die Kundschafter entmutigten das Volk, indem sie sagten, dass die einheimischen Völker größer und höher gewachsen seien als sie, es sogar Riesen gäbe und die Städte groß seien. Als sie davon hörten, gerieten sie in Furcht. Aus Furcht wurden sie ihrem Herrn und Gott ungehorsam. Obwohl Mose mehrmals versuchte ihren Glauben an Gott neu zu erwecken, war es vergebens, da sie ihn nicht hören wollten. Aus Verzagtheit krochen sie in ihr Zelt hinein, murrten und sprachen: „Der Herr ist uns gram; darum hat er uns aus Ägyptenland geführt, dass er uns in die Hände der Amoriter gebe, um uns zu vertilgen.“ So böse und negativ dachten sie über Gott. Deswegen wurde Gott zornig und schwor, dass niemand von ihnen wegen ihres Unglaubens das gute Land sehen würde. Nur Kaleb und Josua, die im Glauben standen, dürften ins Land hineinkommen. Wer glaubt, der überwindet Furcht und erlangt Sieg.

Gebet: Lieber Vater, du bist ein guter Gott. Hilf uns, durch den Glauben dein Verheißenes Land einzunehmen.

Ein Wort: Nur durch den Glauben an Gott