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Wohl dem, der den HERRN fürchtet

Psalm 112,1-10 (1)

„Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!“

Dieser Psalm greift das Thema von Psalm 1 in der Form von Psalm 111 auf. Er preist die Menschen selig, die Gott lieben und ehren und sich deswegen gern an Gottes Wort halten. Er betont den Segen eines gläubigen, gottesfürchtigen Menschen in sichtbarem Reichtum an Nachkommen und Gütern. Der selige Mensch sieht den Segen Gottes immer verknüpft mit Verantwortung in der Gesellschaft. Beachte die Beschreibung seines Wesens: gnädig, barmherzig, gerecht, großzügig, furchtlos, unverzagt, getrost, barmherzig, mitleidvoll; vielleicht siehst du noch mehr. Deckt sich das mit dem, was du von dir selbst meinst? Oder von einer/m Bekannten? Wiederholt betont der Psalmist, dass dieser Mensch auch in großer Not und Trübsal nicht verzagt. Denn auch in der Finsternis geht ihm ein Licht auf. Jesus sagt (Joh 8,12): „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Leider gibt es Menschen, die an Gottes Wort keine Freude haben. Sie möchten ein selbstbestimmtes Leben führen. Und nicht wenigen gelingt das auch. Aber der Psalmist warnt, dass dieser Weg letztlich nichtig ist; dort fehlt das Licht des Lebens.

Gebet: Herr, danke für dein Wort an jedem neuen Tag. Ich habe große Freude, es zu betrachten und dein Licht aus meinem Leben leuchten zu lassen.

Ein Wort: Die Freude an Gottes Wort leuchten lassen.