Veröffentlicht in Jesaja

Ich verkündige, was ich gehört habe

Jesaja 21,1-17 (10)

„Mein zerdroschenes und zertretenes Volk! Was ich gehört habe vom HERRN Zebaoth, dem Gott Israels, das verkündige ich euch.“

Gott lässt Jesaja in einer Offenbarung die Verwüstung von Babylon durch die Perser (Elam) und Meder sehen, auch von Edom und Arabien. Der Räuber und Verwüster Babel würde ein Ende haben. Aber wie Vers 10 sagt, war dies eine Botschaft für ein zerdroschenes und zertretenes Volk Gottes, große Leiden standen dem Volk bevor. Dies zu sehen, war für Jesaja so schmerzhaft, dass er sich wie eine Gebärende fühlte. Sein Herz zitterte und am Abend fand er keine Ruhe. Der HERR weist Jesaja in der Offenbarung an, einen Wächter aufzustellen. Der Wächter sollte sagen, was er sah und mit Eifer auf den angekündigten Zug achten. Er verließ seinen Wachposten nicht. Er wachte Tag und Nacht (8). Dann sah er einen Zug von Männern, die den Fall von Babylon verkündigten. Warum würde Israel ein zerdroschenes und zertretenes Volk werden? Jesaja wusste es. Es war, weil sie den HERRN verlassen hatten (1,4). Joh 3,16 ist ein beliebter Vers, weil er Gottes Liebe ausdrückt. Aber er beinhaltet auch die klare Aussage, dass diejenigen, die nicht an Jesus glauben, verloren werden. Jesaja verkündigte, was er von dem HERRN gehört hatte. Jesaja war ein guter Zuhörer des Wortes Gottes und ein guter Verkündiger. Wenn wir nur hören, was wir wollen und reden, was andere gerne hören wollen, kann Gott uns nicht gebrauchen.

Gebet: Herr, lass mich ein guter Hörer und Verkünder deines Wortes sein.

Ein Wort: Babel ist gefallen!