Veröffentlicht in 4.Mose, Numeri

Der HERR, sein Gott, ist bei ihm

4. Mose 23,1-30 (21)

„Man sieht kein Unheil in Jakob und keine Mühsal in Israel. Der HERR, sein Gott, ist bei ihm, und es jauchzt dem König zu.“

Balak, der König der Moabiter, fürchtete das Volk Israel und wollte es verfluchen. Hierfür holte er Bileam, den Sohn des Beor. Dieser ließ sich einspannen, da er auf guten Lohn hoffte. Sie unternahmen mehrere Versuche, um von Gott die gewünschte Antwort gegen Israel zu hören; diese liefen immer ähnlich ab. Zuerst versuchten die beiden Männer, Gottes Gunst durch das Opfer von sieben jungen Stieren und sieben Widdern zu gewinnen. Dann stieg Bileam auf eine Erhebung, wo Gott ihm begegnete und ihm sein Wort gab. Danach gab Bileam Balak und den Fürsten der Moabiter weiter, was er vom HERRN gehört hatte. Obwohl es Balak nicht wahrhaben wollte, erwies sich der Segen Gottes für Israel als größer als jeder Fluch (20.23). Bileam musste das Gottesvolk segnen, anstatt es zu verfluchen. Durch die Segensworte lernten die Moabiter die besondere Beziehung zwischen Gott und den Israeliten kennen. Gottes Volk ist vom HERRN ausgesondert. Seine Mitglieder sind unzählbar und werden das ewige Leben haben. Gottes Verheißungen sind auf ihm und werden wahr zu seiner Zeit. Frei und siegreich sind sie unter dem Schutz des HERRN. Ihre Sünden sind ihnen vergeben, sodass sie deren Last nicht mehr tragen müssen. Ungestört und mit Freude können sie daher Gott lobpreisen. Das alles gilt auch für uns, die wir in Jesus Christus leben.

Gebet: Danke, HERR, für deine Liebe und Gnade, dass ich als Mitglied deines Volkes leben darf.

Ein Wort: Gottes Segen ist größer als jeder Fluch.