Veröffentlicht in Markus

Zuletzt sandte er seinen geliebten Sohn

Markus 11,27-12,12 (6)

„Da hatte er noch einen, den geliebten Sohn; den sandte er als Letzten zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen.“

Die religiöse Obrigkeit fragte Jesus, aus welcher Vollmacht er den Tempel gereinigt hatte. Er stellte ihnen eine Gegenfrage: War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Da machten sie einen Rückzieher, was offenbart, dass sie Johannes und Jesus als Gottes Boten ablehnten. Daraufhin erzählte Jesus ihnen ein Gleichnis von einem Menschen, der einen Weinberg pflanzte, ihn auf beste Weise vorbereitete, ihn an Weingärtner verpachtete und außer Landes ging. Zur Erntezeit sandte er einen Knecht zu den Weingärtnern, um seinen Anteil an den Trauben zu holen. Aber die Weingärtner schlugen und vertrieben den Knecht. Den nächsten Knecht töteten sie. So erging es auch vielen weiteren. Zuletzt schickte er seinen geliebten Sohn, in der Hoffnung, dass sie sich hüten würden, ihm zu schaden. Die Weingärtner brachten den Sohn um, weil sie dachten, dass sie dann den Weinberg erben würden. Diese Weingärtner würden mit dem Tod bestraft werden. Der Pächter steht für Gott, die Knechte für die Propheten und der Sohn des Pächters für Jesus. Letzteren hatten die religiösen Oberen verworfen wie ihre Vorfahren die Propheten, die sie zur Buße aufgerufen hatten. Dabei ist Jesus Gottes Sohn! Gott sendet immer geduldig seine Leute zu den Menschen, die noch nicht gläubig sind. Seine größte Barmherzigkeit bewies er, indem er seinen Sohn Jesus sandte, damit sie doch zu ihm umkehren.

Gebet: Danke, Herr, für deine große Liebe und Geduld.

Ein Wort: Verwirf Jesus, Gottes Sohn, nicht!