Veröffentlicht in Hebräer

Ein besserer Bund

Hebräer 8,1-13 (10)

„Denn das ist der Bund, den ich schließen will mit dem Haus Israel nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihren Sinn geben, und in ihr Herz will ich sie schreiben und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“

Jesus sitzt zur Rechten des Thrones der Majestät. Er ist ein Diener am wahren und vollkommenen Heiligtum. Mose hatte die Stiftshütte als Abbild der wahren Stiftshütte im Himmel errichtet; ebenso war der Tempel nur ein schwaches irdisches Abbild des wahren Heiligtums. Der erste Bund, den Gott am Berg Sinai mit seinem Volk schloss, war ebenso schwach und unvollkommen. Er forderte den Gehorsam gegenüber dem Gesetz und beruhte auf der Willenskraft der Menschen. Doch die schwachen Menschen konnten mit ihrer eigenen Kraft die Sünde nicht besiegen und den Bund nicht halten. Deshalb konnte der erste Bund keine vollkommene Reinigung von den Sünden schaffen. Eine solche Reinigung gibt es nur im Glauben an Jesus Christus. In Jesus richtete Gott einen neuen Bund auf. Er vergibt unsere Sünde und reinigt uns von unserer Ungerechtigkeit. Er wird damit zu unserem Gott und wir zu seinem Volk. Er gibt das Gesetz in unseren Sinn und schreibt es in unser Herz. Wir werden befähigt, nach Gottes Wort zu leben, so wie die Bergpredigt es beschreibt (Mt K.5-7).

Gebet: Herr, danke für den neuen Bund in Jesus. Schreibe dein Wort in mein Herz.

Ein Wort: Jesus ist der Mittler des neuen Bundes.