Veröffentlicht in Hebräer

Gottes Ruhe

Hebräer 4,1-13 (10)

„Denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen.“

Die Menschen sehnen sich nach Ruhe. Viele Entspannungs- und Meditationstechniken wollen uns dahin führen. Im Urlaub und am Feierabend wollen wir Ruhe finden. Auch die Israeliten sehnten sich nach Ruhe. Sie dachten, wenn sie erst in das verheißene Land eingezogen wären, hätten sie wahre Ruhe gefunden. Josua führte sie zwar nach Kanaan, doch nicht zur Ruhe. Gottes Ruhe ist etwas ganz anderes als nur eine Pause von unserem stressigen Alltag. Gott schuf Ruhe am siebten Schöpfungstag, als er selbst von seinen Werken ruhte. Wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken, so wie Gott von den seinen. Wenn wir unser Herz für Gottes Wort öffnen, können wir in Gottes Ruhe eintreten. Hier erkennen wir Gottes Größe, Allmacht und Herrlichkeit, seine Liebe und Gnade, seine Treue und Vergebung. Vor diesem Gott werden unsere Herzen demütig und finden wahre Ruhe. Wir werden nicht länger durch unsere Sündenlasten beunruhigt oder durch den Alltag beschwert, sondern nehmen Jesu Joch auf uns, das sanft und leicht ist, unser Leben sinnvoll und glücklich macht. Gottes Wort ist nicht mit menschlichen Worten vergleichbar. Es ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Es kann in das Herz eines Menschen eindringen, seine Sinne zur Ruhe Gottes führen.

Gebet: Herr, lass mich heute auf deine Stimme hören und zu deiner Ruhe kommen.

Ein Wort: Komme zu Gottes Ruhe.