Veröffentlicht in Matthäus

Jesus ist der Christus

Matthäus 26,57-75 (64)

„Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels.“

Jesus wurde in den Palast des Hohenpriesters geführt, wo bereits der Hohe Rat versammelt war, um einen Anklagepunkt gegen Jesus zu finden, der sein Todesurteil rechtfertigen würde. Sie hatten viele falsche Zeugen aufgeboten, deren Aussagen jedoch nutzlos waren. Endlich traten zwei Zeugen auf, deren Aussage identisch war: Jesus habe gesagt, er könne den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen aufbauen. Aber Jesus schwieg dazu. Schließlich beschwor ihn der Hohepriester, zu sagen, ob er der Christus sei. Dies musste er wahrheitsgemäß beantworten: „Du sagst es.“ Dazu machte Jesus eine klare Aussage über seine Gottheit. Sie hatten nun zwei Möglichkeiten: ihn als den Messias anzubeten oder als Gotteslästerer anzusehen. Sie lehnten ihn als den Messias ab und sprachen ihn des Todes schuldig. Petrus war überzeugt gewesen, dass er sein Leben für Jesus einsetzen könnte. Doch in der Anfechtung kam er an seine menschliche Grenze. Er leugnete, ein Jünger Jesu zu sein und ihn zu kennen. Schließlich verfluchte er sich sogar, um seine Unschuld zu versichern. Als der Hahn krähte, erinnerte er sich an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte. Jesu Worte halfen ihm, unter Tränen Buße zu tun und später Jesu Vergebung anzunehmen.

Gebet: Herr, danke für Jesus, meinen Christus. Hilf mir, ihn in seiner Herrlichkeit anzubeten und ihn zu ehren.

Ein Wort: Jesus ist mein Christus!