Veröffentlicht in Jona

Jona dankte Gott im Inneren des Fisches

Jona 1,17-2,11 (8)

„Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den Herrn, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel.“

Gott ließ einen großen Fisch kommen, nachdem Jona über Bord geworfen wurde, um ihn zu verschlingen. Jona blieb drei Tage und drei Nächte im Inneren des Fischbauchs wie in einem Grab. Er betete einen Dankpsalm, kein Bittgebet. Er dankte für seine Bewahrung vor dem Ertrinken und dankte für Gottes Gnade und lobte Gott. In seiner Todesangst rief er zu seinem Gott, der ihm auf wundersame Weise durch den Fisch half. Gott hatte ihn in die Tiefe, mitten ins Meer geworfen. Seine Wellen und Wogen waren über Jona gegangen. Er dachte, von Gott verstoßen zu sein. Wasser umgab ihn, die Tiefe umringte ihn und Schilf bedeckte sein Haupt. Während er in die Tiefe sank, hat Gott ihn aus dem Verderben herausgeführt. Als seine Seele verzagte, gedachte er an Gott und sein Gebet kam zu Gottes heiligem Tempel. Jona wollte Gott, seinem Erretter, Opfer bringen und ihm seine Gelübde erfüllen. Er tat Buße für seine Rebellion und gelobte, Gott zu gehorchen. Er wollte Gottes Mission annehmen und nach Ninive gehen. Daraufhin befahl Gott dem Fisch, Jona an das trockene Land auszuspeien. Als Jona die Errettungsgnade Gottes geschmeckt hatte, war er voller Dankbarkeit und Freude.

Gebet: Herr, hilf mir, meine Hoffnung auf dich zu setzen und dir in jeder Lage zu danken. Gib mir ein bußfertiges Herz.

Ein Wort: Komme in deiner hoffnungslosen Lage zu Gott!