Veröffentlicht in 2. Korinther

Die Traurigkeit nach Gottes Willen

2. Korinther 7,2-16 (10)

„Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Umkehr, die niemanden reut; die Traurigkeit der Welt aber wirkt den Tod.“

Im Leben erfahren wir mehr oder weniger immer wieder Traurigkeit. Diese Traurigkeit wird in zwei Gruppen geteilt: die Traurigkeit nach Gottes Willen und die Traurigkeit der Welt. Die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit, während die Traurigkeit der Welt den Tod herbeiführt. Die Traurigkeit nach Gottes Willen kommt auf, weil man den Willen Gottes nicht getan hat. Diese Traurigkeit aber ist vor Gott kostbar, weil sie eine Reue bewirkt, die zur wahren Buße und zum Glauben führt. Wenn wir so tun, werden wir selig. Was ist aber dann die Traurigkeit der Welt? Das ist unsere sämtliche Traurigkeit in der Welt wie z. B. Sünde, Misserfolg und Krankheit. Daraus entstehen im Herzen nicht nur Trauer, sondern auch Wut und Ärger. Wenn sich so etwas anhäuft, wird man krank und stirbt auch bald. Kann man solch eine Traurigkeit der Welt in göttliche Traurigkeit umwandeln? Ich denke schon. Angenommen, du hast Trauer und Sorge über ein ungelöstes Anliegen. Du aber erinnerst dich an das Wort Gottes (1. Petr 5,7): „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ Der Wille Gottes für dich ist dann, dass du all dein Anliegen auf ihn werfen sollst. Du versuchst nun, dein Anliegen auf Gott zu werfen, aber merkst, dass dein Glaube zu klein ist. Wenn du darüber Trauer hast, dann wirst du die Hilfe Gottes erfahren.

Gebet: Lieber Vater, hilf mir, eine Traurigkeit nach deinem Willen zu haben, damit ich selig werde.

Ein Wort: Traurigkeit nach Gottes Willen