Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Tut nicht nach den gräulichen Sitten

3. Mose 18,1-30 (30)

„Darum haltet meine Satzungen, dass ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der HERR, euer Gott.“

Gott gab den Israeliten seine Gebote, als er sie aus Ägypten geführt hatte und ins gelobte Land Kanaan bringen wollte. In beiden Ländern lebten Heiden, die Sitten hatten, von denen der HERR nicht alle tolerieren konnte. Sein Volk sollte sich von ihnen unterscheiden, indem es Gottes Gebote einhielt und Gott als den HERRN anerkannte. Die Israeliten sollten keine sexuellen Verfehlungen begehen: Sie sollten nicht die Scham eines oder einer Blutsverwandten oder angeheirateten Verwandten aufdecken. Ehebruch, die Ehe mit zwei Blutsverwandten, Geschlechtsverkehr unter Männern sowie Sex mit Tieren waren verboten. Unser Gewissen sagt uns ebenfalls, wann eine sexuelle Verhaltensweise widernatürlich ist und dem HERRN nicht gefallen kann. Weiter sollten die Israeliten ihre Kinder nicht dem Moloch opfern. In anderen Bibelworten verbietet Gott seinem Volk den Götzendienst und das Töten. Dem HERRN geht es darum, dass sich sein Volk rein hält und keine Götter neben ihm hat. Treue und Reinheit spiegeln sich auch in einer gesunden Ehe; nicht umsonst vergleicht Gott die Beziehung zwischen ihm und den Gläubigen immer wieder mit einer Ehe. Die Seinen unterscheiden sich noch heute von den Gottlosen, indem sie sich nicht von ihren Trieben und Gelüsten leiten lassen, sondern sich an Gottes Wort halten.

Gebet: HERR, danke für deine Treue. Ich will dir auch treu sein und ein geheiligtes Leben vor dir führen.

Ein Wort: Anerkenne Gott als den HERRN!