Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Im Blut ist das Leben

3. Mose 17,1-16 (11)

„Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut wirkt Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.“

Die Kapitel 17-26 von Levitikus sind das sogenannte Heiligkeitsgesetz; sie lehrten die Israeliten, wie sie ein geheiligtes Leben vor Gott führen konnten. In diesem Kapitel ermahnt der HERR sein Volk, keinem Götzen Opfer darzubringen und das Leben, das der HERR gibt, zu respektieren. Wenn die Israeliten ein Opfer darbringen wollten, so mussten sie es vor den Eingang der Stiftshütte bringen. Der Priester sprengte das Blut der Opfertiere an den Altar vor dem Eingang der Stiftshütte und ließ das Fett in Rauch aufgehen. Wer ein Tier zum Opfer schlachtete und es nicht zum Heiligtum brachte, lud sich damit eine Blutschuld am getöteten Geschöpf auf. Opfer ohne die Gegenwart des HERRN sind Götzenopfern gleichgeachtet. Wenn jemand ein gefallenes oder zerrissenes Tier aß, wurde er dadurch unrein und musste sich waschen. Was immer es für Tiere waren, die die Israeliten aßen, sie durften deren Blut nicht mitessen, sondern mussten es ausgießen und mit Erde zuscharren. Denn im Blut ist das Leben; Blut von Opfertieren diente zur Entsühnung von Gottes Volk. Der Lohn der Sünde ist der Tod, also das Vergießen von Blut. Jesus hat das seine für uns am Kreuz vergossen und so diesen Lohn für uns bezahlt. Verachten wir diese seine Gnade nicht! Und lernen auch wir, Leben zu respektieren, auch von Tieren aller Art.

Gebet: HERR, lass mich nie deine Gnade vergessen!

Ein Wort: Wer Leben achtet, achtet dessen Geber