Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Wiederhergestellte Gemeinschaft mit Gott

3. Mose 13,47-14,32  (14,8)

„Der aber, der sich reinigt, soll seine Kleider waschen und alle seine Haare abscheren und sich mit Wasser abwaschen, so ist er rein. Danach gehe er ins Lager; doch soll er sieben Tage außerhalb seines Zeltes bleiben.“

Nicht nur an Menschen, sondern auch an Kleidern konnte Aussatz ausbrechen. Auch Kleidung mit Verdacht auf Aussatz sollte vom Priester nach Gottes Wort für rein oder unrein erklärt werden. Kleider mit einer aussätzigen Stelle wurden mit Feuer verbrannt. Wenn uns etwas, etwa eine Gewohnheit, die wir angezogen haben, von Gottes Weg abbringt, darf es uns nicht gereuen, sie aufzugeben. Grundsätzlich sind wir sündig und uns geht es wie den Aussätzigen im Gesetz. Diese konnten, wenn sie heil wurden, nicht selbst zum Priester gehen; er musste zu ihnen kommen, um sie mit dem Blut von Opfertieren zu entsühnen. Der Aussätzige brachte die Opfer; auch die des Armen waren Gott genehm. Jesus ist unser Hohepriester, der die Initiative ergriffen und sein eigenes Blut vergossen hat zur Vergebung unserer Sünden. Wir haben diese Gnade (Blut) ebenso wie Gottes Wort (Öl) bekommen. Das soll uns nun aktiv machen, „uns zu waschen“, also unser altes fleischliches Leben abzulegen und fortan Gott zu dienen. Wer Jesu Liebe im Herzen spürt und weiß, welchen Preis Christus für seine Sünde bezahlt hat, wird nicht mehr den Wunsch haben, zu sündigen. Stattdessen darf er die Nähe des HERRN, das Himmelreich im Herzen, genießen.

Gebet: Danke, HERR, für deine Initiative, dass du deinen Sohn als Sühneopfer für meine Sünde gegeben hast.

Ein Wort: Jesu Gnade aktiv annehmen