Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Der Anteil der Priester

3. Mose 7,22-38 (35)

„Das ist der Anteil Aarons und seiner Söhne an den Feueropfern des HERRN, der ihnen bestimmt wurde an dem Tage, da der HERR sie sich nahen ließ, damit sie seine Priester seien“

Nochmals gebot der HERR den Israeliten, seine Ansprüche an Fett und Blut von (Opfer-)Tieren zu respektieren. Das Fett gilt als Aromaträger, und von Stieren, Schafen und Ziegen sollte es dem HERRN gehören als Feueropfer zum lieblichen Geruch. Darum sollten die Israeliten das Fett solcher Tiere nicht essen, durften aber von nicht geopferten solchen das Fett für andere Zwecke verwenden. Blut zu essen, war den Israeliten verboten, egal von welchem Tier. Im Blut ist das Leben. Das Leben gehört allein dem HERRN, der es schafft, und Gottes Volk hatte kein Recht, es sich anzueignen respektive einzuverleiben. Noch heute hat für uns Blut einen ganz besonderen Stellenwert, hat doch Jesus seines zur Sühnung unserer Sünden am Kreuz vergossen. Vom Dankopfer durften alle Israeliten essen, wenn sie rein waren. Aber zwei bedeutende Teile der Tiere gehörten als festen, ewigen Anteil dem Priester: die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers. Es war wichtig, und wurde leider später von den Israeliten zu wenig respektiert, für die Gottesdiener mitzusorgen, auf dass Speise in des HERRN Haus sei (Maleachi 3,10). Tun wir aber Solches, bekommen wir Gottes reichen Segen. Jesus ist unser ewiger, vollkommener Hohepriester. Er verdient unseren „Anteil“, indem wir ihn preisen und ihm für seine Gnade danken.

Gebet: HERR, danke für Jesus, meinen Hohenpriester.

Ein Wort: Jesus und die Seinen in Ehre halten