Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Gesetze zum Dankopfer

3. Mose 7,11-21 (15)

„Und das Fleisch ihres Lob- und Dankopfers soll an demselben Tage gegessen werden, an dem es geopfert wird, und soll nichts übrig gelassen werden bis zum Morgen.“

Gott gab den Israeliten nähere Bestimmungen zum Dankopfer (vgl. Kap. 3). War es ein Lobopfer, so wurden die Opfertiere zusammen mit ungesäuerten Kuchen mit Öl sowie Kuchen aus gesäuertem Brot dargebracht. Von diesen Speisen bekam der Priester, welcher das Blut des Dankopfers sprengte, seinen Anteil zum Verzehr. Gott belohnt die Menschen, die ihm dienen, für ihre Hingabe. Jesus, der sich selbst für uns Sünder geopfert hat, hat den größten Lohn von Gott bekommen: den Namen, der über allen Namen ist, als sein Sohn. Die Israeliten sollten lernen, die Dankopfer und die damit verbundene Gemeinschaft mit Gott in Ehren zu halten. So sollte das Fleisch des Dankopfers am Tag seiner Darbringung gegessen werden, bei Gelübden und freiwilligen Opfern spätestens am Folgetag. So banden sie das Essen eng an den Anlass des Essens, den Dank gegenüber dem HERRN. Und sie lernten, dass die Gemeinschaft mit Gott etwas täglich Neues ist und dass es am meisten Gnade bringt, wenn man das Gott Dienen nicht aufschiebt. Wenn Dankopferfleisch unrein wurde, durfte es nicht gegessen werden. Ebenso durften Menschen, die eine Unreinheit an sich hatten, nicht vom Dankopfer essen. Gott ist heilig und er will reine, und reinen Herzens gegebene, Gaben von uns.

Gebet: HERR, ich will heute zum Danken zu dir kommen. Hilf mir,  deinen heiligen Namen in Ehren zu halten.

Ein Wort: Reine, Gott wohlgefällige Opfer