Veröffentlicht in 1. Korinther

Christus, der Erstling der Auferstandenen

1. Korinther 15,20-34 (20)

„Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“

Dass Jesus von den Toten auferstanden ist, ist eine Tatsache. Und sie hat vielfältige Implikationen. Das versuchte Paulus den Korinthern, von denen einige an der Auferstehung von den Toten zweifelten, klarzumachen. Jesus als erster Auferstandener von allen hat uns gezeigt, dass es die Auferstehung gibt. So wie ein Mensch, der erste Sünder (Adam) mit der Sünde den Tod in die Welt gebracht hat, so hat ein Mensch, Gottes Sohn Jesus, die Auferstehung der Toten initiiert. Er macht uns, die wir in der Sünde geistlich tot sind und für unsere Sünden den ewigen Tod verdient hätten, durch seine Vergebung lebendig – für immer. Er wird hierfür auch wiederkommen. Vieles im Leben der Korinther Gemeinde sowie derer, die sich um sie kümmerten, wäre absurd gewesen, gäbe es keine Auferstehung der Toten. Wenn mit dem Tod alles vorbei wäre und es kein ewiges Leben gäbe, was würde uns die Taufe, die geistliche Erneuerung nützen? Welche Hoffnung hätten wir für die toten Mitchristen? Was hätte es für Paulus und alle Gläubigen nach ihm für einen Nutzen, sich Risiken auszusetzen, um andere zum Glauben zu bringen? Dann wäre es dumm, sein Leben aufs Spiel zu setzen und besser, in dieser Welt gut (und egoistisch) zu leben. Aber da es die Auferstehung und das ewige Leben gibt, dürfen wir uns nicht verführen lassen von der Meinung der Nichtgläubigen, diese Welt sei alles. Lassen wir uns durch Paulus‘ Worte wachsam machen.

Gebet: HERR, ich hoffe auf das ewige Leben.

Ein Wort: Leben in der Hinsicht auf die Auferstehung