Veröffentlicht in 1. Korinther

Wäre Christus nicht auferstanden…

1. Korinther 15,12-19 (14)

„Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.“

Hier kommt Paulus direkt auf den verbreiteten, vermutlich von den Sadduzäern (einem Zweig jüdischer Schriftgelehrter) beeinflussten Irrglauben zu sprechen, es gäbe keine Auferstehung der Toten. Die Folge davon wäre, dass auch Jesus nicht auferstanden wäre. Dies hätte weitreichende Konsequenzen für uns Gläubige. Jesus wäre nicht der Lebendige, der heute noch wirkt. Er wäre uns nicht vorangegangen als der Erstling unter den Auferstandenen, sodass wir wissen, dass Gott auch uns am Tag von Jesu Wiederkommen auferwecken wird. Überhaupt würde Jesus nicht wiederkommen können, wenn er nach seiner Kreuzigung tot geblieben wäre. Es würde für uns keine ewige Hoffnung geben. Dann wäre das „Predigen des Christus“ ebenso vergeblich wie der Glaube an ihn. Auch für die Toten, die bis zuletzt an Jesus geglaubt haben, gäbe es dann keine Hoffnung auf das Himmelreich. Wie wichtig es doch ist, an Jesus, den Auferstandenen, den Lebendigen, der wiederkommen wird, zu glauben! Und die Hoffnung nicht auf diese Welt, sondern auf das ewige Leben zu setzen, welches mit unserer Auferstehung am Jüngsten Tag beginnt. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen: verachtet, freudlos, ohne bleibende Werte. Aber mit der ewigen Hoffnung auf Gottes Reich haben wir bereits in diesem Leben ein Stück Himmel im Herzen.

Gebet: HERR, schenke mir die lebendige Hoffnung auf das ewige Leben in deinem Reich.

Ein Wort: Jesus ist auferstanden!