Veröffentlicht in 1. Korinther

Erinnerung an das Evangelium

1. Korinther 15,1-11 (3)

„Denn als Erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift;“

Das zweitletzte Kapitel des ersten Korintherbriefs lässt sich als „Auferstehungskapitel“ bezeichnen. Darin belegt Paulus, dass Jesus auferstanden ist; damit wirkte er dem in Korinth grassierenden Irrglauben entgegen, es gäbe keine Auferstehung. Zuerst erinnerte er die Glaubensgeschwister an den Kern des Evangeliums (und auch wir brauchen diese Erinnerung an Jesu Liebestaten immer wieder): Jesus ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben; er wurde begraben und ist am dritten Tag auferstanden. Wer daran festhält und nicht an einem verfälschten Evangelium, wird selig werden. Schon das Alte Testament kündigt Jesu Leben, Leiden, Tod und Auferstehung an vielen Stellen an. Zeitzeugen des auferstandenen Jesus gab es ebenfalls viele. Und bis heute begegnen und erleben Menschen Jesus und wissen und bezeugen, dass er lebt. Unter ihnen ist auch Paulus selber. Einst hatte er die Christen verfolgt. Dann aber war ihm Jesus erschienen und hatte ihn zum Apostel Christi berufen. Zeitlebens vergaß Paulus diese unverdiente Gnade des HERRN nie; sie machte ihn von Herzen demütig. Er bekannte: „Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.“ Und dass sein mächtiges, weltweites Wirken nur aus dieser Gnade war. Ihm war es auch nicht wichtig, durch welche Person andere zum Glauben kamen, nur dass sie glaubten, gläubig blieben und gerettet wurden.

Gebet: Danke, HERR, für deinen Sohn Jesus. Lass mich seine Taten im Herzen bewahren und sie bezeugen.

Ein Wort: Durch Gottes Gnade sind wir, was wir sind