Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Sie sollen dem Priester gehören

3. Mose 7,1-10 (7)

„Wie das Sündopfer, so soll auch das Schuldopfer sein; für beide soll ein und dasselbe Gesetz gelten; sie sollen dem Priester gehören, der damit die Sühnung vollzieht.“

Dieses Wort wiederholt und konkretisiert ein paar Gebote zum Sünd-, Schuld- und Speiseopfer. Das Blut des Schuldopfers sollte an den Altar gesprengt werden, um die Sühnung für eine Schuld zu vollziehen. All sein Fett sollte auf dem Altar verbrannt werden. Das weist darauf hin, dass das Beste vom Opfertier dem HERRN gehörte. Aber das Fleisch des Schuldopfers wie auch das des Sündopfers durften die Priester essen. Es war ein Hochheiliges und sollte vor dem HERRN verzehrt werden. Vom Brandopfer durfte der opfernde Priester das Fell für sich behalten. Auch die Speisopfer sollten dem Priester, der sie opferte, gehören. So bekamen diese Diener Gottes den Segen des HERRN. Gottes Liebe wärmt uns und macht unsere Seele satt, so wie das Fell der Opfertiere wärmte und das Fleisch sättigte. Derjenige Priester, der die Opfer darbrachte, hatte das genannte Anrecht an den Opfern. Gott belohnt auch das, was wir in seinem Dienst machen, reichlich – hier auf Erden und später im Himmelreich. Wir sündigen Menschen haben auch einen Priester, den besten und höchsten, den es gibt: Jesus Christus. Ihm, der sich für uns geopfert hat, gehört die Ehre. Schenken wir ihm sein Herz; lieben wir ihn, der uns zuerst geliebt hat!

Gebet: Danke, HERR, für Jesus, unseren Hohenpriester, der sich auch zur Sühnung meiner Schuld geopfert hat. Deine Liebe wärmt mein Herz und sättigt meine Seele.

Ein Wort: Der Lohn gehört dem, der opfert