Veröffentlicht in 3. Mose, Levitikus

Es ist ein Hochheiliges

3. Mose 6,7-23 (10)

„Sie sollen es nicht mit Sauerteig backen; ihr Anteil ist es, den ich ihnen gegeben habe von meinen Feueropfern. Es ist ein Hochheiliges gleichwie das Sündopfer und das Schuldopfer.“

Der HERR gab den Israeliten weitere Bestimmungen zum Speise- und zum Sündopfer. Die männlichen Nachkommen Aarons durften davon essen, nachdem der Teil davon, der dem HERRN gehörte, verbrannt worden war. Das war ein Lohn für ihren Dienst. Ganz geopfert werden mussten dagegen das Speisopfer, welches ein Priester am Tag seiner Salbung brachte, sowie die Sündopfer, von deren Blut etwas in die Stiftshütte gebracht worden war, um eine Sühnung zu vollziehen. Mit dem Darbringen des Ganzopfers weihte sich der Priester mit seinem ganzen Leben dem HERRN. Ein Mensch Gottes zu sein, ist kein Teilzeitjob, sondern macht unser ganzes Sein aus. Das vollständig geopferte Sündopfer erinnert an Jesus, der mit seinem Blut, das er am Kreuz vergossen hat, die Sühnung unserer Schuld vollzogen hat. Die Brandopfer des HERRN waren ein Hochheiliges und sollten an heiliger Stätte gegessen werden. Was damit in Berührung kam, wurde heilig. So lernten die Priester, den HERRN zu fürchten und in Ehre zu halten: Wenn schon die Opfer ein Hochheiliges waren, wie viel heiliger noch ist der, dem sie sie darbrachten! Auch hier finden wir eine Vorschau auf Jesus: Wenn dieser einen Menschen (im Herzen) berührt, wird der Mensch gläubig, geheiligt und gerecht.

Gebet: HERR, lehre mich, dich allein zu fürchten. Ich will dir mit meinem Leben dienen.

Ein Wort: Was damit in Berührung kommt, wird heilig