Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Sünde hat Folgen

2. Mose 32,15-35 (32)

„Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht, dann tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast.“

Mose kehrte mit den beiden Steintafeln mit den Zehn Geboten vom Berg zurück. Als er das goldene Kalb sah, wurde er von heiligem Zorn erfüllt. Er zerbrach die Steintafeln und zerstörte das goldene Kalb zu Pulver, streute es ins Wasser und ließ dies die Israeliten trinken. Er stellte Aaron zur Rede, der für das geistliche Leben der Israeliten verantwortlich gewesen war, doch der hatte nur Ausreden. Er behauptete sogar, das Kalb hätte sich im Feuer von selbst geformt. Daher rief Mose diejenigen zu sich, die dem Herrn angehören. Die Leviten sammelten sich bei ihm und führten Gottes Gericht an 3000 Israeliten aus, inklusive ihren eigenen Angehörigen. Anschließend ging Mose erneut zum Herrn im Gebet. Er bat um seine Vergebung und bot sogar an, seinen eigenen Platz im Buch des Lebens für sie aufzugeben. Doch vor Gott ist jeder Mensch für seine Sünde verantwortlich. Was Mose vorgeschlagen hatte, würde Gott selbst in Jesus tun. Gott wollte den Israeliten vergeben, aber ihre Sünde sollte doch Folgen haben. Unsere grundlegende Sünde besteht darin, unsere Beziehung zu Gott abzubrechen und andere Götter über unser Leben herrschen zu lassen. Gott ist bereit, unsere Sünde zu vergeben, aber seine Gnade ist keine billige Gnade. Auch wenn wir Vergebung erfahren haben, hat Sünde immer Konsequenzen für unser Leben.

Gebet: Herr, vergib mir meine Schuld durch Jesus. Hilf mir, meine Sünde radikal aus meinem Leben zu entfernen.

Ein Wort: Sünde hat Folgen