Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Um sein Leben auszulösen

2. Mose 30,1-21 (12)

„Wenn du die Israeliten zählst, so soll ein jeder dem Herrn ein Sühnegeld geben, um sein Leben auszulösen, damit ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden.“

Der Abschnitt beleuchtet einige weitere Aspekte im Leben des Volkes, unter dem Gott wohnen will. Mose sollte einen goldenen Räucheraltar herstellen, der in unmittelbarer Nähe der Bundeslade platziert wurde. Hier sollte jeden Morgen und jeden Abend Räucherwerk verbrannt werden. Das Räucheropfer steht sinnbildlich für unser Gebet, das zu Gott aufsteigt. Die Anzahl der wehrfähigen Israeliten zu kennen stand eigentlich nur Gott zu. Bei einer Zählung sollte jeder ein Sühnegeld geben, um sein Leben auszulösen, unabhängig davon, ob er arm oder reich war. Für uns wurde das Sühnegeld durch Jesus schon vollständig bezahlt. Daher können wir unabhängig von unserer menschlichen Situation mit Zuversicht zu Gott kommen. Zwischen Stiftshütte und Brandopferaltar sollte Mose ein bronzenes Becken mit Wasser stellen. Hier sollten die Priester ihre Hände und Füße waschen, bevor sie in die Stiftshütte gehen oder auf dem Altar opfern. Obwohl wir durch Jesus grundlegend gereinigt sind, ist die Sünde weiter eine tägliche Realität in unserem Leben. Deshalb brauchen wir täglich eine erneute Reinigung unserer „Füße“ (Joh 13,10), indem wir unsere Sünde Gott bekennen und neue Vergebung erfahren.

Gebet: Herr, danke für Jesus, der das Sühnegeld für mich vollständig bezahlt hat. Reinige mich von meiner Schuld und lass mich zu dir im Gebet kommen.

Ein Wort: Jesus hat das Sühnegeld bezahlt