Veröffentlicht in Psalm

Eine feste Burg ist unser Gott

Psalm 46,1-12 (2)

„Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.“

In diesem Text bekennt der Verfasser, wer sein Gott ist. Gott ist für ihn kein bloßer Name, sondern ein mächtiger Helfer. Das erfährt er in seinem Leben immer wieder. Er bekennt (3.4): „Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge […], wenngleich das Meer wütete und wallte.“ Wer würde sich nicht fürchten, wenn die Welt unterginge und das Meer wütete und wallte? Der Psalmist aber sagt, dass er keine Angst davor habe, weil er an Gott glaube. Eine anschauliche Geschichte finden wir in Lk 8,22-25. Als Jesus mit seinen Jüngern über den See fuhr, kam ein Sturmwind über den See, und die Wellen überfielen sie. Wie reagierten die Jünger darauf? Sie gerieten in Panik und fürchteten sich sehr. Sie schrien zu Jesus: „Meister, Meister, wir kommen um!“ Wie reagierte aber Jesus in der gleichen Situation? Jesus schlief. Als er geweckt wurde, bedrohte er den Wind, und es entstand eine Stille. Woher kommt dieser Unterschied zwischen ihnen? Jesus sagt dazu ein Schlüsselwort: „Wo ist euer Glaube?“ Ja, der Glaube ist der Schlüssel zur Bewältigung der Lage. Jesus glaubte an Gott wirklich, aber die Jünger theoretisch. Ihr Glaube soll lebendig werden. Unser Gott ist der Herr Zebaoth. Unser Gott ist der Gott Jakobs. Wie er Jakob geholfen hat, so kann er uns helfen. Unser Gott ist mit uns. Durch den Glauben können wir seine Hilfe haben.

Gebet: Lieber Gott, du bist unsere Stärke und Hilfe. Hilf mir, meinen Glauben an dir zu finden.

Ein Wort: Wo ist dein Glaube?