Veröffentlicht in 2. Timotheus

Predige das Wort

2. Timotheus 4,1-22 (2)

„Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre.“

Vor Gott und Christus, der die Lebenden und die Toten richten wird, ermahnt Paulus Timotheus inständig dazu, das Wort zu predigen. Denn Jesus wird in Herrlichkeit wiederkommen und über sein Reich herrschen. Darum muss ein Diener Gottes ungeachtet der Umstände das Wort predigen. Er muss die Bibel mit großer Geduld und sorgfältiger Unterweisung lehren, damit Gottes Wort die Herde Gottes überführt, tadelt und ermahnt. Aber nach wie vor werden die Menschen Gottes Wort ablehnen und nur hören, was ihnen gefällt. Ein Diener Gottes muss unerschrocken das Leiden tragen und Gottes Herde dienen. Das Leben des Paulus wurde geopfert, damit das Evangelium den Heiden gepredigt werden konnte. Dennoch bedauerte er nichts, aber er bezeugte: „Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und den Glauben gehalten.“ Er schaute schon auf die himmlische Krone. Auf seinem Weg ermutigten ihn einige, die anderen entmutigten ihn. Aber immer stand der Herr Jesus bei ihm und ermutigte ihn zu predigen und bewahrte ihn vor dem Rachen des Löwen.

Gebet: Herr Jesus, hilf mir, das Wort zu predigen und den guten Kampf des Glaubens im Blick auf die himmlische Krone zu kämpfen.

Ein Wort: Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen

Veröffentlicht in 2. Timotheus

Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze

2. Timotheus 3,1-17 (16)

„Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,“

Paulus warnt hier vor schlimmen Zeiten: Zum Ende hin werden die Menschen geldgierig, prahlerisch Lästerer, gottlos usw. Sie lieben das Vergnügen mehr als Gott (3.4). Noch schlimmer ist, dass manche von ihnen scheinbar gottesfürchtig sind. Solche sollte Timotheus aus dem Weg gehen (5). Wie im Garten Eden verführen sie, die im Glauben Schwachen, zu neuen Lehren (6). Aber Paulus unterstreicht, dass sie nicht weit kommen (9). Wie können wir weiter kommen? Auch wenn wir wegen unserem Ausharren in der Frömmigkeit missverstanden werden und wie Paulus Verfolgung leiden müssen (10-13), haben wir doch eine starke Ausrüstung durch die Heiligen Schrift, die wir von Kind auf kennen (15). Wir sollen bei dem, aus der Schrift gelernten, bleiben (14). Die Heilige Schrift unterweist uns zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus (15). Dabei ist die Gewissheit wichtig: Alle Schrift ist von Gott eingegeben. Wozu ist sie nütze? Sie lehrt uns; sie weist uns zurecht; sie bessert; sie erzieht in der Gerechtigkeit (16). Ein Mensch Gottes kann dadurch vollkommen werden. Wir werden durch die Heilige Schrift ausgebildet und sind durch sie zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet (17).

Gebet: Herr, ich lerne heute, wie nützlich dein Wort in dieser Endzeit ist. Ich kann selig werden, endlos lernen und zur Vollkommenheit wachsen. Amen!

Ein Wort: Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze