Veröffentlicht in Matthäus

Gott fürchten

Matthäus 10,26-33 (28)

„Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet vielmehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Die Botschaft, die sie im Geheimen empfingen, sollten sie im Gehorsam öffentlich und ohne Furcht verkündigen. Furcht scheint eine natürliche Reaktion auf Verfolgung zu sein. Doch tatsächlich ist Furcht die Waffe des Widersachers. Sie hindert uns daran, Jesu mutige Zeugen zu sein und ihn vor den Menschen zu bekennen. Die Apostel sollten die Pharisäer nicht fürchten, da sie nur den Leib töten können. Wie können wir unsere Furcht überwinden? Unsere Furcht vor den Menschen wird schwinden, wenn es eine andere Furcht in unserem Leben gibt: die (Ehr-) Furcht vor Gott. Gott entscheidet darüber, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Gott kennt unsre Lage und wird für uns sorgen, daher sollten wir uns keine Sorgen machen. Gott kümmert sich um die Sperlinge, doch wir sind viel mehr wert als die Sperlinge. Gott kennt die Anzahl der Haare auf unserem Kopf! Ihm können wir unser Leben anvertrauen, weil er seine Liebe zu uns schon bewiesen hat. Er steht auf unserer Seite Wenn wir unser Leben in Gottes Hände legen, muss alle Furcht vor den Menschen weichen, und wir können in jeder Lage mutig zu Jesus stehen. Wenn wir uns in festem Vertrauen vor den Menschen zu Jesus bekennen, dann wird Jesus uns vor seinem Vater bekennen. Verleugnen wir Jesus, so wird er uns auch verleugnen.

Gebet: Herr, dir vertraue ich mein Leben an und überwinde dadurch meine Furcht vor den Menschen.

Ein Wort: Gottesfurcht überwindet Menschenfurcht!