Veröffentlicht in Matthäus

Es geschieht nach unserem Glauben

Matthäus 9,27-34 (29)

„Da berührte er ihre Augen und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben!

Zwei Blinde folgten Jesus und schrien beharrlich „Sohn Davids“, was auf die messianische Abstammung Jesu hinweist. Jesus gab ihnen Gelegenheit, ihren Glauben zu bekennen. Als er ihre Augen berührte, geschah ihnen das, was sie geglaubt hatten: ihre Augen wurden geöffnet und sie konnten sehen. Jesus hatte sie zum Schweigen verpflichtet. Warum sollte niemand davon erfahren? Wahrscheinlich wollte Jesus verhindern, dass sich die Menschen in Massen um ihn scharten, nur um von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Die Wunder der Heilung körperlicher Gebrechen bestätigten Jesu Vollmachtsanspruch. Jesus kam v.a., um die Menschen geistlich gesund zu machen. Anschließend wurde ein stummer Mensch zu Jesus gebracht. Ein böser Geist hatte von ihm Besitz ergriffen. Jesus trieb ihn aus dem Stummen aus, sodass dieser danach reden konnte. Das Volk verwunderte sich: „So etwas ist noch nie in Israel gesehen worden.“ Die Pharisäer dagegen behaupteten, Jesu treibe Dämonen durch ihren Obersten, Satan, aus. Ob Jesus uns helfen wird und wir sein Erbarmen erfahren, hängt davon ab, ob wir glauben, dass er das tun kann, worum wir ihn bitten. Unser Glaube wiederum hängt davon ab, für wen wir Jesus halten, ob wir unseren Erlöser und den allmächtigen Gott in ihm erkennen. Uns wird nach unserem Glauben geschehen.

Gebet: Herr Jesus, du bist der Sohn Davids, mein Erretter, mein Herr und der allmächtige Gott

Ein Wort: Dir geschehe nach deinem Glauben!