Veröffentlicht in Matthäus

Dein Glaube hilft dir

Matthäus 9,18-26 (22)

„Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und die Frau wurde gesund zu derselben Stunde.

Ein Vorsteher kam zu Jesus und bat ihn, seine soeben gestorbene Tochter gesund zu machen. Jesus stand auf und folgte ihm. Unterwegs trat eine Frau von hinten an Jesus heran. Seit zwölf Jahren litt sie an Blutfluss. Die Erkrankung war für andere unsichtbar, machte sie aber dauerhaft unrein und hinderte sie daran, am geistlichen Leben teilzunehmen. Sie glaubte, dass eine Berührung von Jesu Gewand ausreichen würde, um gesund zu werden. Jesus blieb stehen, wandte sich um und sprach: „Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen.“ Jesus ließ sie nicht in der Heimlichkeit, sondern machte ihren Glauben öffentlich. Er heilte damit nicht nur ihre Krankheit, sondern auch ihr Inneres. Im Haus des Synagogenvorstehers hatte die Totenklage begonnen. Sie lachten Jesus aus, als er ihren Zustand mit dem Schlaf verglich, der zeitlich begrenzt ist. Doch als die Klagenden vertrieben waren, nahm Jesus das tote Mädchen bei der Hand und führte es ins Leben zurück. Die Kunde davon erscholl durch das ganze Land. Tote und unveränderliche Dinge machen unser Leben hoffnungslos. Doch Jesus ermutigt uns, Glauben zu haben, dass seine Macht nicht durch unsere Hoffnungslosigkeit begrenzt ist.

Gebet: Herr, bei dir gibt es keine hoffnungslose Situation. Hilf mir zu glauben.

Ein Wort: Sei getrost, dein Glaube hilft.